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Helfer und Vorstand im DGH Bieben: (hinten: Klaus Gemmer, Heinrich Heddrich, Dirk Gessner: vorne: Herbert Frick, Bürgermeister Jürgen Ackermann, Jagdvorsteher Günther Best)

24.04.10 - Bieben

Bau der Maschinenhalle auf Zielgerade -Hauptversammlung der Jagdgenossen

Ein wenig Stolz lag in der Luft, als Jagdvorsteher Günther Best am vergangenen Freitag 25 Jagdgenossen, darunter auch Bürgermeister Jürgen Ackermann, im DGH Bieben begrüßen konnte, war doch der Hauptteil des Abends der gelungenen Eigeninitiative beim Bau der Maschinenhalle gewidmet. Doch zunächst gab der Vorsitzende seinen Jahresbericht ab, dabei machter er auch deutlich, dass Jagdpächter Frank-Jürgen Dietz aus gesundheitlichen Gründen der Versammlung nicht beiwohnen konnte. Er wisse aber, dass der Jagdpächter zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr gewesen sei, „es war genügend Abschuss, auch beim Schwarzwild, vorhanden“.

Rechner Herbert Frick legte nunmehr die Finanzen offen, wegen des Engagements beim Hallenbau sei der Kontostand um rund 8.000 Euro zum vergangenen Jahr gesunken. „Wir haben aber dafür auch bis heute rund 14.000 Euro in das Projekt investiert“, machter er gegenüber den aufmerksamen Zuhörern deutlich. Den Bericht des Genossenschaftsausschusses, vorgetragen von Thorsten Zulauf, nahmen die Jagdgenossen zustimmend zur Kenntnis, insbesondere deshalb, weil dem Vorstand, vor allem dem Rechner, eine ordnungsgemäße Arbeit attestiert worden war.

Breiten Raum nahm nunmehr die Diskussion um die Verwendung des Jagdpachterlöses ein. Hierzu führte Jagdvorsteher Günther Best aus, dass „mit nur fünf Personen“ die Maschinenhalle sich auf der Zielgeraden befinde. „Ich danke vor allem Helmut Ebel, Herbert Frick, Klaus Gemmer und Heinrich Heddrich für ihren unermüdlichen Einsatz.“ Es war danach Aufgabe des Grebenauer Bürgermeisters Jürgen Ackermann, selbstverständlich auch dem Jagdvorsteher Günther Best für seinen ehrenamtlichen Einsatz beim Bau der Maschinenhalle seinen Respekt auszudrücken. Er nutzte seinen Redebeitrag auch für ein kurzes Grußwort, das als Schwerpunkt die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden mit teilweise katastrophalen Auswirkungen für die kommunale Selbstverwaltung zum Inhalt hatte. „Umso erfreulicher ist es, wenn sich Bürger aus Bieben für ein gemeinsames Projekt ehrenamtlich und engagiert einsetzen.“ Er freue sich gleichzeitig, dass die Mithilfe der Stadt Grebenau auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Die Verwaltung der Grillhütte durch den Vorstand der Jagdgenossenschaft sei ein idealer Beweis für gegenseitige gute Zusammenarbeit.

Der Vorschlag des Vorstandes, 6.000 Euro aus dem Jagdpachterlös für den Weiterbau des Zweckbaus zur Verfügung zu stellen, wurde bei einer Gegenstimme von den übrigen Jagdgenossen angenommen, Schriftführer Dirk Gessner war gefordert, diesen Sachverhalt ins Protokoll mit aufzunehmen. Die Jagdgenossenschaft endete im offiziellen Teil bereits nach 50 Minuten, was den Anwesenden Gelegenheit gab, sich zu stärken und in einen regen Meinungsaustausch einzusteigen. +++

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