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- Fotos: Dörfler privat

27.04.10 - KART-SPORT

DÖRFLER "nicht zu bremsen" - Saisonauftakt beim WAKC Kart Cup Hagen

Alexander Dörfler war am Wochenende beim Auftakt des WAKC Kart Cup in Hagen nicht zu bremsen. Im Gemeinschaftsfeld R1 Senioren und den KF-2 Startern standen sich 15 gleichwertige Fahrer im Rennen. Die Senioren mit der größten Erfahrung im Kartsport, und nicht abgeregelten Motoren mit ca. 35 PS gegenüber den KF-2 Fahrer mit einem Gesamtgewicht von 158 Kg und einem bei 15 000 Touren abgeregelten KF2 Motor der ca. 40 PS leistet. In der Klasse der R 1 Senioren gingen 13 Starter ins Feld in der KF-2 waren nur 3 Starter im Feld vertreten. Die Bahn in Hagen darf maximal von 34 Startern pro Rennen befahren werden und somit war das Feld mit 15 Fahrern überschaubar.

Alexander Dörfler, der für den ADAC Hessen Thüringen an den Start ging, war bereits am Freitag angereist um den ganzen Samstag für Einstellungen am Kart zur Verfügung zu haben. Dörfler ist in der Saison mit einem neuen Tony- Kart unterwegs und hat wegen dem langen Winter und dem engen Zeitplan kaum Zeit gehabt, die Neuanschaffung ausgiebig zu Testen.

Für den Samstag waren 6 Trainingssitzungen vorgesehen, die alle genutzt werden sollten um das Kart optimal für die Strecke anzupassen. Für die 6 freien Trainings war Dörfler zufrieden und es bedarf nur wenig Veränderungen am seinem Tony – Kart. Wenn Michael Schumacher Tony Kart gefahren hat und in seiner Freizeit noch Renne mit Tony Kart fährt, kann das Kart nicht schlecht sein. Im freien Training konnte Dörfler dann einige guten Runden absolvieren und bemerkte schnell, dass die Karts der R1 Senioren aus den Kurven schneller heraus beschleunigen wie sein KF 2 das in der Endgeschwindigkeit etwas die Nase etwas von hat.

Da alle KF2 Fahrer über eine zusätzliche Vorderradbremse Kart, verfügen, kann man die Konkurenz mit gekonntem Bremsweg Berechnung nach einer langen geraden Strecke gut ausbremsen, weil meine in der Regel einen kürzeren Bremsweg hat, als die R 1 Senioren. Hat man jedoch einen KF 2 Fahrer vor sicht geht die meist nicht, denn die haben auch die gleichen Vorteile. Dieses lange Stück ist in Hagen gegeben und am Ende steht eine 180 ° Kurve wo es nicht selten zu Unfällen kommt.

Die Positionen der Fahrer wechselten ständig und für die Zuschauer wurde hier etwas geboten. Im Zeittraining lief es am Anfang gut und Dörfler versuchte sich durch langsames Fahren eine Freies Feld zu schaffen. Dadurch ist es möglich, eine schnelle Runde zu erreichen, ohne auf den Vordermann achten zu müssen. Dies gelang Dörfler in der 5 Runde und es sollte seine letzte Runde im Zeittraining sein, denn mit einem Motorschaden musste er das Zeittraining abbrechen. Diese Zeit hat jedoch gereicht um beim ersten Rennen von Platz 4 zu starten.

Da bedingt durch die Mittagspause genügend Zeit verfügbar war, konnte der Ersatzmotor noch rechtzeitig zum ersten Rennen umgebaut werden. Von Platz 4 startend gelang es Dörfler sich in der Ersten Runde sich auf Platz 3 vorzukämpfen und musste auch hier einige Runden verweilen. Es waren noch 16 Runden von 20 Runden zu fahren und die Reifen wurden besser und besser. Als sich Dörfler dann auf Platz 2 vorkämpfte, lieferte er sich mit Bamberger Normen heiße Duelle und konnte dann Normen überholen und sich auch absetzen und den Sieg für sich sichern.

Im 2. Rennen startete Dörfler dann von der Pole und konnte einen sauberen Start Ziel Sieg verbuchen.

Der Kommentar seines Vaters,: "Du warst heute nicht zu bremsen und fehlerfrei" (red). +++



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