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28.05.10 - FULDA

Fackellauf am 2. Juni: Mehr Sympathie für Menschen mit Behinderung entwickeln

Einen besonderen Vorgeschmack auf die Nationalen Sommerspiele für Menschen mit Behinderung gibt es am kommenden Mittwoch in Fulda: Im Mittelpunkt steht eine brennende Fackel. Sie ist - analog zu den Olympischen Spielen - das Symbol der Nationalen Sommerspiele Mitte Juni in Bremen. 26 Sportler aus dem Antoniusheim in Fulda werden daran teilnehmen und versuchen, sich für die Weltspiele nächstes Jahr in Griechenland zu qualifizieren. Doch anders als bei den üblichen Sportevents geht es bei den Sommerspielen vor allem um den olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles". Gemeinsam mit Gleichgesinnten zu rudern, laufen oder spielen steht im Mittelpunkt.

Der Fackellauf soll in besonderer Weise auf das Spektakel an der Weser hinweisen. Fulda ist der einzige Standort in Hessen. Am 2. Juni wird die Fackel morgens um zehn Uhr mit einem Hubschrauber vor dem Antoniusheim landen. Anschließend wird sie von Reitern des Reitvereins aus Schlitz an die Hornungsbrücke gebracht. Dort übernehmen die Ruderer die Fackel bis zur Wiesenmühle. Abschließend laufen die Sporteler gemeinsam mit den beiden Schirmherren Dr. Heiko Wingenfeld (Erster Kreisbegeordneter) und Fuldas Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel durch die Innenstadt zum Bahnhofsplatz. "Das Schönste für die Fackelläufe wäre, wenn möglichst viele Menschen entweder mitlaufen oder vom Straßenrand aus zuwinken", erklärte der Antoniusheim-Geschäftsführer Rainer Sippel während einer Pressekonferenz am Mittwoch in Fulda.

"Wir sind beide sportbegeistert und laufen gerne mittendrin mit. Das Bild von Behinderung muss sich weiter ändern. Jeder Mensch ist anders", erklärten Wingenfeld und Dippel unisono. Sie werben für mehr Sympathie für Menschen mit Behinderung.

Für die 26 Sportler vom Antoniusheim ist Bremen das Ziel - allerdings sind sie noch auf der Suche nach Sponsoren, die ihnen die Teilnahme bei den "Special Olympics" - die nationalen Sommerspielen Mitte Juni dieses Jahres ermöglichen. Die Starter vom Antoniusheim wollen in den Sportarten Badminton, Fußball, Tischtennis und Voltigieren an den Start gehen. Kontakt über das Antoniusheim unter der Telefonrufnummer 0661-1097340. Ansprechpartner ist der heimische Organisator Elmar Möller. (Hans-Hubertus Braune) +++






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