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31.07.10 - FULDA

"Wiederbelebung" der Seifenkistenfaszination? 44 "Renner" auf Mini-Kurs

Ein Charity-Event mit über 40 Seifenkisten, tausenden von Zuschauern und einem Erlös von rund 65.000 Euro für das Antoniusheim-Projekt "Startbahn" - das sind die Eckdaten eines Events, der sich heute über mehrere Stunden im Barockviertel der Stadt Fulda abspielte. Der private Fuldaer Veranstalter "MGV" (Mediengestaltungs- und Vermarktungs GmnH & Co.KG) hatte seit vielen Wochen dazu aufgerufen - und viele junge und erwachsene Bastler haben sich angesprochen gefühlt, etwas von dem früher wohl stärker verbreiteten "Seifenkisten-Feeling" wieder Realität werden zu lassen.

Ab 11 Uhr fand - ähnlich wie in der Formel 1 - das "freie Training" für die einzelnen Teams statt, um sich mit der Rennstrecke "Schlossstraße und nach rechts in die Pauluspromenade bis zur Abzweigung Johannes-Dyba-Allee" vertraut zu machen und die optimale Rennlinie für die Bestzeit zu finden. Alle Teams mussten eine "TÜV-Kontrolle" bestehen, bevor es an den Start ging. Nach den ersten beiden Test-Durchgängen für die Teams traten gegen 13 Uhr die Kleinsten zum Bobbycar-Rennen an. Nacheinander bewältigten die 34 jungen Bobbycar-Fahrer die knapp 160 Meter lange Strecke mit Bravour.

Danach fiel der Startschuss für das große Seifenkistenrennen, bei dem in zwei Durchgängen die Sieger ermittelt wurden. Kurz nach dem Start von einer Rampe folgte das Highlight der Strecke – die scharfe Rechtskurve in Richtung der Pauluspromenade. Hier war fahrerisches Können gefragt, um wenig Anfangsgeschwindigkeit zu verlieren. Und es war nicht immer leicht, mit den teilweise abenteuerlich bunt bemalten und behängten Konstruktionen "die Kurve" zu kriegen. Viele Firmen stellten sich auch quasi als "Paten" zur Verfügung, um den Start einer "Seifenkiste" möglich zu machen. Sogar Bürgermeister Dr. Dippel (CDU) ließ es sich nicht nehmen, in einem (schwarzen) Tandem mit CDU-Fraktionschef Stollberg auf den Kurs zu gehen. Das Team "FD.MAIL" hatte Pech: der rollende Briefkasten verlor während des zweiten Probelaufes einen Sicherungsstift - auch das passierte schon in der Formel 1 - und deshalb ging das linke Hinterrad "stiften". Im Rennen selbst ging alles glatt.

Neben dem Rennbetrieb bewertete eine Jury die Seifenkisten in einem Konstrukteurswettbewerb - auch hier ähnlich wie in der Formel 1. Hierbei wird die Entscheidung sicher schwer fallen, da viele Seifenkisten mit viel Mühe und Liebe zum Detail entworfen wurden. Insgesamt ein Event, der sicherlich bei vielen "Lust auf mehr" gemacht hat. (ma) +++






























































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