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04.08.10 - HANDBALL

Ergebnisse und Berichte der Vorrunde - 1. Spieltag um Sparkassen-Cup 2010

Am Dienstagabend hat der Handball Sparkassen-Cup 2010 begonnen. Bis zum Samstag kämpfen hochklassige Mannschaften aus Europa, der Bundesliga, der zweiten Liga und regionale Vertreter um den begehrten Pokal.

Spielberichte 20 Uhr

(Vorrunde 1. Spieltag 03. August 2010)

Bad Wildungen (Ense-Sporthalle, 300 Zuschauer)

HSG Wetzlar – TV Emsdetten 33:28 (18:15)

Im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe 1 schlug die favorisierte HSG Wetzlar den TV Emsdetten erwartungsgemäß mit 33:28. Der Zweitligist, der letztes Saison nur um ein Haar in der Relegation zur Bundesliga scheiterte, ließ sich aber nie wirklich abschütteln. Nach zögerlichem Beginn, der fast einer Abwehrschlacht glich, setzte sich die HSG mit sicher vorgetragenen Angriffen auf 15:10 ab. So wurde beim leistungsgerechten 18:15 zum Pausentee gepfiffen. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. Wetzlar baute die Führung konstant und souverän auf acht Tore aus (30:22, 45. Min). Die Vorentscheidung war gefallen. In den letzten Minuten verflachte das Spiel zusehends, auch weil die HSG einen Gang zurückschaltete. So konnte der TV Emsdetten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Bester Werfer war Kevin Schmidt (Wetzlar) mit neun Toren.

Statistik

Wetzlar: Hacko, Weber; Schmidt 9, Salzer 9/3, Valo 3, Mraz 2, Jungwirth 5, Friedrich 1, Kristjansson 1, Schneider 1, Müller 2

Emsdetten: Gudmundsson, Babin; Wesseling 4, Boomhouver 5, Lazarevic 6, Thünemann 6, Bertow 3, Fridgeirsson 1, Kurchev 3

Eisenach (Werner-Assmann-Halle, 800 Zuschauer)

Weißrussland – ThSV Eisenach 30:28 (18:10)

Nach einer wechselhaften Partie unterlag der gastgebende ThSV Eisenach der Weißrussischen Nationalmannschaft knapp mit 28:30. Dabei fanden die Eisenacher gegen die großgewachsene Abwehr der Weißrussen zunächst mit schnellen Angriffen und einer kompakten Abwehr das geeignete Mittel und führten verdient zur Pause deutlich mit 18:10. Mitte der zweiten Halbzeit verloren die Eisenacher dann aber den Faden, Weißrussland kam beim 20:23 (45. Min) erstmals auf Tuchfühlung. Die Wartburgstädter schlugen zurück, 1:8 Tore in den letzten 8 Minuten ließen die Partie nochmals zugunsten der jungen, neuformierten weißrussischen Auswahl mit Startrainer Juri Schewzow kippen. Bester Torschütze war Maxim Baranov (BLR) mit 7 Toren

Statistik

Weißrussland: Kishov, Matzkovic, Pukhouski 5, Karshakevich 5, Shilovich 3, Titov 2, Chistobaev 2, Semenov 1, Iliculenrov 1, Baranov 7, Vakhnovich, Kniazev 1, Kamyshic 3

Eisenach: Musil, Gorobtschuk, Trautvetter 4, Sklenak 3, Wöhler 2, Lindner, Koke 5, Luther 5, Bitterlich 1, Kaluzinski 3, Hruby, Schiffner 1, Langhans, Heinemann 2

Felsberg (Stadtsporthalle, 600 Zuschauer (ausverkauft))

MT Melsungen – HSG Gensungen/Felsberg 40:25 (19:11)

In einer ausverkauften Felsberger Stadtsporthalle zeigte die favorisierte MT Melsungen dem Nachbarn und Drittligisten von der HSG Gensungen/Felsberg am ersten Turniertag deutlich die Grenzen auf. Zwar hielten die Gensunger in der Anfangsphase vor allem durch ihr leidenschaftliches Spiel mit, doch im Endeffekt hatte Melsungen wenig Probleme mit den Bemühungen der Edertaler. Am häufigsten traf beim Erstligisten in dieser Partie Alexandros Vasilakis, der gleich acht Tore auf seinem Konto verbuchen konnte. Siebenmal hingegen war Gensungens Mario Schanze erfolgreich und somit der erfolgreichste Akteur seines Teams. Beachtlich hierbei ist vor allem seine Quote, denn Schanze leistete sich keinen einzigen Fehlwurf und war somit zusammen mit den Torhütern Michael Stahl und Marc Lauterbach der beste Spieler seiner Mannschaft. Diese starke Torhüterleistung des Drittligisten war verantwortlich dafür, dass das Spiel letztendlich nicht so deutlich ausgeht wie es möglich gewesen wäre.

Statistik

Melsungen: Brouko 5, Schöngarth 2, Mansson 4, Vasilakis 8, Treutler 1, Sanikis 4, Zufelde 3, Allendorf 3, Sania 5, Dacevic 5

Gensungen: Ober 4, Untermann 2, Kranz 1, Bärthel 2, Stahl 1, Schanze 7, Göbel 5, Walther 3

Rotenburg (Göbel Hotels Arena, 200 Zuschauer)

DHC Rheinland – Bergischer HC 32:31(16:17)

In einer jederzeit engen und am Ende turbulenten Partie zwischen dem DHC Rheinland und dem Bergischen HC siegte der DHC knapp mit 32:31. Das Spiel begann jedoch genau andersherum. Mit 5:1 (6. Min) führten die Bergischen „Löwen“, während beim Team von Trainer Kai Wandschneider noch nicht viel zusammen lief. Je länger die Partie allerdings dauerte, desto besser kamen die Rheinländer ins Spiel. Auch der frühe Torwartwechsel des DHC von Feshchanka auf Vortmann trug dazu bei. So wurden bei einem knappen 16:17 die Seite getauscht. Die zweite Hälfte zeigte sich zerfahrener, in keiner Situation konnte sich ein Team absetzen. Zwar eroberte der DHC sich zeitweise die Führung, was im ersten Abschnitt zu keiner Zeit gelang, aber der Bergische HC glich postwendend wieder aus. Den Siegtreffer erzielte dann Jan-Olaf Immel per Kempa-Trick 4 Sekunden vor Spielende. Bester Torschütze war hingegen Kenneth Klev vom Bergischen HC mit 10 Toren.

Statistik:

DHC Rheinland: Feshchanka, Vortmann, Holst 4, Immel 4, Sigtrygsson 1, Wernig 6, Linder 4, Dmytruszinsky 1, Nippes 5, Wittig 1, Sveinsson 4, Lochtenbergh 2

Bergischer HC: Huhnstock, Stochl, Behr, Hosse 5, Vitek 4, Hinze 3, Klev 10, Moen 3, Giela, Kluge 2, Henkel, Oelze 4, Reinarz +++

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