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04.08.10 - HANDBALL

Ergebnisse vom zweiten Spieltag des Sparkassen-Cups - knappe Siege

Bad Wildungen (Ense Sporthalle)

HSG Gensungen/Felsberg – „Borac“ Banja Luka 31:35 (14:18)

Dem bosnischen Erstligisten Banja Luka schienen die Reisestrapazen der letzten Tage nicht viel anzuhaben zu können. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung überzeugten die Bosnier, die in der Abwehr sehr kompakt standen und dem Drittligisten somit kaum eine Chance ließen. Dementsprechend kamen die Gesunger vor allem durch Siebenmeter und Einzelaktionen zu ihren Torerfolgen, wohingegen Banja Luka ein schnelles Angriffsspiel aufzog und mit zahlreichen Spielzügen ihre Tore erspielten. Durch die gute Torhüterleistung wurde beim 18:14 für Banja Luka zur Pause gepfiffen. Im zweiten Durchgang gelang es dann Banja Luka, sich dauerhaft mit 4 Toren abzusetzen, die die trotzdem nie aufgebende HSG nicht mehr aufholen konnte. Insgesamt sahen die 550 Zuschauer ein jederzeit interessantes und spannendes Spiel, das in Stephan Untermann (HSG Gensungen/Felsberg) mit neun Toren seinen besten Werfer hatte.

Statistik:

HSG Gensungen/Felsberg: Stahl, Ober 2, Hütt 3, Untermann 9, Vogel 2, Schanze 4, Julius 2, Wiegräfe 1, Göbel 4, Walther 2

Banja Luka: Pucarevic 5, Mededovic 3, Panic 7, Halibegoric 3, Kulenovic 1, Mikic 2, Trkula 5, Karacic 4, Melic 5

Eisenach (Werner-Assmann-Halle)

Weißrussland – EHV Aue 28:27 (11:15)

Weißrussland hatte auch gegen den EHV Aue wie schon am gestrigen Abend gegen Eisenach den längeren Atem. Zunächst hatte der Zweitligist aus dem Erzgebirge mit schnellen Kombinationen die Schwachstellen in der Abwehr aufgetan. Zur Pause lag der EHV verdient mit 15:11 in Führung. Erfolgreichste Torschützen waren für das Team von Trainer Maik Nowak dabei Zbynek Vesely und Alexander Matschos mit jeweils 5 Treffern. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Weißrussen den Druck, agierten bissiger in der Abwehr und glichen beim 22:22 (47.) erstmals aus. Die Entscheidung fiel allerdings erst auf der Zielgerade als sich die Weißrussen auf 27:25 (57.) absetzten und sich die Führung nicht mehr nehmen ließen.

Statistik

Weißrussland: Kishov, Matzkevic, Pukhouski 11, Karshakevich 2, Shilovich 5, Kaesharevic 3, Titov, Chistobaev, Semenov 2, Nikulentov 2, Baranov 3, Vakhnovich, Kniazev, Kamyshic

Aue: Schäfer, Roch 1, Rothenburger 1, Agnarsson 4, Richter, Mägi 4, Vesely 5, Sillanpää, Salmin 1, Uematsu 3, Wittig 3, Matschos 5, Kempe, Skabekis, Kempe, Meinl, Matschos

Felsberg (Stadtsporthalle)

TV Emsdetten – Wisla Plock 31:33 (16:17)

In einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften setzte sich der polnische Erstligist Wisla Plock dank seiner größeren Routine mit 31:33 durch. Emsdetten hatte in der hektischen Anfangsphase viel Mühe mit der aggressiven 6/0-Abwehr des polnischen Spitzenteams. Elvir Selmanovic, der insgesamt 11 Tore erzielte, hielt den Nord-Zweitligisten fast im Alleingang im Spiel, und so stand es nach 27 Minuten immerhin 14:14. Mit einer knappen Führung (17:16) ging Wisla Plock in die Halbzeit. Nach dem Wechsel folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem sich der polnische Erstligist nur allmählich Luft verschaffen konnte. In der Mannschaft von Lars Walther, der bis vor kurzem noch bei Emsdetten unter Vertrag stand, ragte Arkadiusz Miszka heraus. Von Rechtsaußen und in Tempogegenstößen erzielte er 7 Treffer. Emsdetten blieb seinem Gegner zwar im Nacken, dichter als auf zwei Tore kam das Team von Trainer Johannesson aber nicht an das polnische Spitzenteam heran.

Statistik:

Emsdetten: Selmanovic (11/2), Thünemann (2), Lazarevic (2), Kurchev (3/3), Friögeirsson (10), Bertow (3)

Plock: Kwiatkowski (1), Chrapkowski (3), Jedrzejewski (1), Bäckströ (2), Miszka (7/1), Paluch (5/4), Samdahl (1), Dobelsek (3), Twardo (2), Syprzak (2), Kavas (6)

Rotenburg an der Fulda (Göbel Hotels Arena)

HSC Coburg – DHC Rheinland 30:29 (16:15)

Am zweiten Tag sah es in der früheren Partie ganz danach aus als könne der Erstligist vom DHC Rheinland den Klassenunterschied zum Zweitligisten deutlich machen. Nach acht Minuten führte der Erstligist mit 6:2, was Coburgs Trainer Raimo Wilde zu einer Auszeit veranlasste. Von da an lief es deutlich besser im Coburger Spiel, wohingegen der DHC die Durchschlagskraft im Rückraum vermissen ließ. Coburg aber nutzte seine Chancen nun konsequent, schloss auf und ging wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sogar mit einem Tor in Führung. Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen erbitterten Kampf. Die Führung wechselte ständig, so erspielte sich Coburg die Führung, bei denen vor allem Alexander Auerbach und Dominik Kelm überzeugten. Aber der DHC eroberte sich die Führung immer wieder zurück. So konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Erst in der 56. Minute gelang es Alexander Auerbach das 29:27 aus Sicht von Coburg zu erzielen. Damit war die Partie entschieden. Der DHC verkürzte zwar noch einmal, musste sich aber überraschend dem Zweitligisten beugen.

Statistik

Coburg: Selke, Martinsen, Werner, Göhl 4, Rose 3, Andersson 3, Kelm 5, Karepetjan 1, Kästner 1, Auerbach 9, Wessig 4

Rheinland: Feshchanka, Vortmann, Holst 10, Immel, Krsmantic 5, Sigtrygsson 4, Wernig 2, Linder, Dmytruszinsky 6, Wittig, Sveinsson 1, Lochtenbergh 1. +++

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