Aktuelle Ergebnisse vom dritten Spieltag des Handball Sparkassen-Cups:
Bad Wildungen (Ense-Sporthalle)
HSG Wetzlar – Wisla Plock 28:24 (11:10)
Die HSG Wetzlar steht als erster Halbfinalist für den morgigen Freitag fest. Die Hessen schlugen Wisla Plock und treffen somit auf den Sieger der Partie DHC Rheinland gegen den TuS N.-Lübbecke. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Abwehrarbeit dominierte und kein Team konnte sich absetzen. So verwunderte es nicht, dass es zur Halbzeit erst 11:10 stand. Im zweiten Durchgang erwischte die HSG Wetzlar den besseren Start und ging direkt nach dem Wiederanpfiff mit drei Toren in Führung. Dennoch steckten die Polen nicht auf und arbeiteten konsequent in der Abwehr, wodurch das Spiel stets offen blieb. Ein Zwischenspurt in der 50. Minute brachte der HSG dann die Entscheidung zu ihren Gunsten. Mit 22:18 gingen sie in Front und kamen infolgedessen durch ihren Kreisläufer Kristjansson immer wieder zu schönen Toren. Auch Kevin Schmidt traf nun nach Belieben (12 Tore), da Plock in der Abwehr jetzt mehr Risiko gehen musste. Am Ende stand ein verdienter 28:24 Sieg für Wetzlar zu Buche.
Statistik:
Wetzlar: Schmidt 12, Salzer 2, Jungwirth 2, Mraz 2, Müller 2, Chalkadis 1, Kristjansson 3, Friedrich 2, Ludwig 2
Plock: Chrapkowski 3, Backström 4, Mirska 11, Kavac 2, Twardo 2, Syprzak 2
Eisenach (Werner-Assmann-Halle)
Constanta – Weißrussland 33:29 (14:14)
Die weißrussische Nationalmannschaft unterlag im letzten Gruppenspiel Constanta und muss nun darauf hoffen, dass der ThSV Eisenach im zweiten Spiel patzt bzw. mit weniger als drei Toren siegt um noch ins Halbfinale zu kommen. Dabei waren es die Weißrussen die das kampfbetonte Spiel beider Seiten am Anfang dominierten. Mit 5:1 ging das Team von Trainer Jouri Chevsov in Führung und verwaltete diese Führung über weite Strecken in einer Partie, bei der das Schiedsrichtergespann Methe/Methe alle Hände voll zu tun hatte. Doch dann erwachten die Rumänen und spielten zielstrebig ihre Angriffe herunter. Auch die Abwehrarbeit stabilisierte sich, so dass sie in der 35. Minute mit 18:15 in Führung gingen. Von nun an hielt Constanta den Kontrahenten in Schach, nur einmal wurde es beim 30:28 noch gefährlich für den HCM, der aber schnell wieder die alten Verhältnisse herstellte und am Ende 33:29 siegte.
Statistik:
Constanta: Stanescu, Mocanu 2, Schuch 2, Nicolae 1, Enescu, Stavrositu, Selaru, Toma 11, Sadoveac 2, Popescu, Dimanche, Adzic 1, Sabou 3, Csepreghi 4, Angelovski 3, Ohiyewke 2, Buricea, Riganas 2
Weißrussland: Matzkevich, Kishov, Pukhovsky 5, Kamyshik 6, Karshakevich 3, Shilovich 2, Titov 3, Chistobaev 1, Semenov 2, Nikulenkow 3, Kniazev, Baranov 3, Vakhnovich 1
Felsberg (Stadtsporthalle)
TV Hüttenberg – HSG Gensungen/Felsberg 33:34 (13:17)
Überraschend unterlag der TV Hüttenberg dem Drittligisten und Lokalmatadoren von der HSG Gensungen/Felsberg. In der ersten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein sehr temporeiches Spiel, in dem Gensungen selbst in Unterzahl die Führung ausbaute (6:10, 16. Minute). Auch Torhüter Michael Stahl hielt stark und zog den Hüttenberger Angreifern immer wieder den Zahn. Beim 17:13 für die Edertaler wurde zur Pause gepfiffen. Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild, wieder gab es ein sehr temporeiches Spiel, jedoch war es diesmal Hüttenberg, die Tor um Tor erzielten. In der 45. Minute traf Marc Langenbach zum ersten Anschlusstreffer (25:26), zwei Minuten später lag Hüttenberg erstmals in Front. Bei der HSG schlichen sich nun viele kleine Fehler ein, der Abschluss wurde oft zu früh gesucht. Dennoch blieb der Drittligist immer im Spiel. Die Schlussphase war an Spannung kaum zu überbieten. Die HSG schaffte es noch einmal auf drei Tore wegzuziehen, doch Hüttenberg konterte prompt und glich wieder aus, ehe Jan Hendrik Walther das entscheidende Tor zum 34:33 Endstand für die HSG warf.
Statistik:
HSG Gensungen/Felsberg: Ober (7), Hütt (2), Bärthel (2), Schanze (2), Julius (2), Wiegräfe (1), Göbel (9), Walther (5)
TV Hüttenberg: Andreas Lex (4), Jezewski (3), Stefan Lex (3), Scholz (4), Fernandes (1), Bepler (2), Schneider (6), Langenbach (4), Pausch (5/1), Stock (1)
Rotenburg (Göbel Hotels Arena)
HSC Coburg – Bergischer HC 29:28 (14:11)
Im Duell der Zweitligisten ging es hoch her. Beide Mannschaften gingen konzentriert und hoch konzentriert in die Partie. Vielleicht waren sie auch übermotiviert, denn das Spiel begann sehr zerfahren, was aber auch daran lag, dass selten beide Mannschaften im ersten Abschnitt vollzählig agieren konnten. Coburg fand schneller in das Spiel und baute sich konsequent eine Führung auf, da die Franken sich konsequent an die Vorgaben ihres Trainers hielten und viel über den Kreisläufer agierten. Zur Halbzeit waren es nach einem Zwischenspurt vom BHC nur noch vier Tore, die beide Mannschaften trennten. Doch nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Franken, die das Geschehen diktierten. Bis zum 22:14 bauten sie ihre Führung aus ehe der BHC sich fing und bis auf 22:20 verkürzte. Zu mehr sollte es allerdings nicht mehr reichen.
Statistik:
Bergischer HC: Stochl, Huhnstock, Behr 1, Hosse 3, Vitek 4, Hinze 5, Klev 1, Henkel 4, Moen 2, Giela 3, Kluge 1, Oelze 2, Reinarz 2
HSC Coburg: Martinsen, Selke, Werner 1, Göhl 3, Rose 2, Andersson 3, Kelm 4, Karepetjan 4, Munzert, Kästner 1, F. Kirchner 1, S. Kirchner 1, Auerbach 8, Wessig 1. +++