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Die Ulsterquelle - Fotos: Rhönklub

Die Hochrhön - hier im Sommer

16.08.10 - REGION

Im Herbst über die Matten der Rhön - ANGEBOT: Vier-Tage-Tour im September

Der Herbst die schönste Jahreszeit, um die Hochrhön in ihrer Farbenpracht, bei angenehmen Temperaturen zu erwandern, meint Rhönklub-Präsidentin Regina Rinke. Deshalb weist die "oberste Wanderfrau" der Region auf eine besondere Möglichkeit hin: Der Rhönklub e.V. bietet in der Zeit vom 16. bis 19. September 2010 auf einer 4-Tage-Tour die Gelegenheit zum "Herbst-Erlebnis".

Die Wanderung beginnt in Wüstensachsen (Ehrenberg), verläuft dann über den Tannfölsch, die Bubenbader Steine (Naturdenkmal) zur Milseburg (Keltenwall) weiter zur Maulkuppe (Fuldaer Haus) und über das Normannsteiner Kapellchen und den Weiherberg nach Abtsroda am Fuße der Wasserkuppe.

Am 2. Tag, vielleicht der anstrengendste, geht es steil bergan zur Wasserkuppe, Hessens höchster Erhebung. Weitere Stationen sind die Fulda-Quelle, das Rote Moor, der Schwedenwall aus der Zeit der Belagerung durch die Schweden im 30-jährigen Krieg, der herrliche Himmeldunkberg mit wunderbarer Rundumsicht, das Wintersportdorf Oberweißenbrunn, der Arnsberg und schließlich der Kreuzberg, der heilige Berg der Franken mit Besichtigung der Wallfahrtskirche. Endstation ist an diesem erlebnisreichen Tag das Neustädter Haus am Käuling.

Der 3. Tag führt zunächst hinunter nach Bischofsheim, einer alten Tuchmacherstadt mit wunderbaren schmiedeeisernen Brunnen auf dem Marktplatz. Besichtigt wird hier auch die russisch-orthodoxe Kirche. Dann geht es hinauf in Richtung Hochrhön zum Bauersberg. Hier wurde vor langer Zeit nach Braunkohle gegraben. Ein Schaustollen erzählt davon. Gewandert wird zum kleinen beschaulichen Rothsee, dann wird ein Schäfer besucht. Vorbei an den berühmten Basaltsäulen des Gangolfsberges zieht der Weg nach Oberelsbach, dem Geburtsort des Barockkomponisten Valentin Rathgeber. Hier kann das Tabakpfeifenmuseum besichtigt werden.

Am letzten Tag muss von Oberelsbach aus die Hochrhön erklommen werden. Der Ort kuschelt sich ins Tal der Els (412 m üNN) und das zeil der Tour, der Heidelstein mit seinen 913 m üNN, ist also genau 501 Meter höher. Über den Basaltsee (hinter dem See liegt das sog. „Steinerne Haus“ – von dem eine Sage berichtet!) verläuft der Weg auf herrlichen Wiesenmatten hinauf zum Ehrenmal des Rhönklub e.V. auf dem Heidelstein. Hier beginnt an dem 19. September pünktlich um 12.00 Uhr die Gedenkfeier zu Ehren der Verstorbenen des großen Heimatvereins Rhönklub e.V.. Über die Ulsterquelle geht es zurück nach Wüstensachsen.

Wer gern mitwandern möchte, sollte folgende Voraussetzungen erfüllen: normale Wanderkondition, der Schwierigkeitsgrad wird mit „mittelschwer“ angegeben. Ordentliche Wanderkleidung mit festem Schuhwerk ist selbstverständlich. Gewandert werden etwa 4 km pro Stunde. In den Kosten von ca. 130 € pro Teilnehmer sind die Übernachtungen mit Frühstück sowie der Gepäcktransport enthalten. Nähere Auskünfte sind beim Wanderführer erhältlich. Eine Anmeldung sollte schnellstmöglich erfolgen, damit die Quartiere noch bestellt werden können. Wanderführer dieser 4-Tage-Tour ist Klaus Dieter Wesp, der unter Telefon 06659 / 986411, Mobil 0174 – 9034627 oder über E-Mail [email protected] Auskünfte zur Strecke geben kann. +++


Der Basaltsee in der Rhön

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