Das Bundesliga-Team der TG Hanau: Steffen Mengel, Patrick Franziska, Coach Helmut Hampl, Manager Johannes Herrmann, Yang Zi und Thomas Keinath (von links).
Helmut Hampl, Trainer der TG Hanau... - Fotos: Hans-Hubertus Braune
Mit großer Spannung blickt die Turngemeinde 1837 Hanau der zweiten Saison in der Deutschen Tischtennis Liga entgegen. Die Mannen um Trainer Helmut Hampl haben sich als vorrangiges Ziel den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. "Wenn es wirklich Perfekt läuft, können wir vielleicht auch um die Playoff-Plätze spielen", traut Manager Johannes Herrmann seinen Mannen sogar noch mehr zu. Nach der Premierensaison und dem knappen Klassenerhalt hat sich das Bild der Mannschaft verändert. Jörg Roßkopf hat zum Saisonfinale 2009/2010 seine aktive Karriere beendet, steht den Hanauern jedoch als Identifikationsfigur weiter zur Verfügung. Er wird Repräsentationstermine etwa in Schulen und bei Sponsoren übernehmen. Die TG Hanau startet am Sonntag, 29. August 2010 um 15 Uhr in der Main-Kinzig-Halle gegen den amtierenden Vizemeister TTF Ochsenhausen in die neue Saison.
Der neue Kopf an Nummer eins der TG Hanau ist der 26-jährige Yang Zi, der aus Jülich zum Bundesligisten im Main-Kinzig-Kreis kommt. Er wird derzeit auf Rang 67 in der Weltrangliste geführt. Bei den olympischen Spielen 2008 in Peking kam er bis ins Viertelfinale. Zweiter Neuzugang ist ein alter Bekannter und waschechter Hanauer: Thomas Keinath. Er kommt vom französischen Klub Angers Vaillante Sports zurück in seine Heimatstadt. "Ich freue mich, für Hanau in der Bundesliga spielen zu können", sagte Kienath während einer Pressekonferenz am Donnerstag in Mühlheim-Lämmerspiel. Daneben baut Hanau weiterhin auf starke junge Spieler aus Deutschland. So ist es Manager Jo Herrmann gelungen, das Top-Talent Patrick Franziska für drei Jahre an an die Turngemeinde zu binden. Der gebürtigen Bensheimer ist 18 Jahre alt und ist frisch gebackener Junioren-Europameister im Einzel. Ebenfalls als deutscher Nationalspieler geht der 22-jährige Steffen Mengel für die TG Hanau an die Platte. Er hofft, in der nun beginnenden Saison von Verletzungen verschont zu bleiben.
Diesen Wunsch hat auch Hampl. "So viel Verletzungspech wie in der vergangenen Saison habe ich noch nie erlebt", sagte der in der Tíschtennisszene hoch geschätzte Coach. Seit 32 Jahren ist er im Tischtennissport auf hohen Niveau aktiv und kennt sich aus wie kaum ein Zweiter. Neben seinem Job in Hanau arbeitet Hampl auch als Cheftrainer für den Hessischen Tischtennis Bund. Sportlich sei in der Grimm-Stadt alles optimal, zumal mit der Trainingshalle auf einem ehemaligen amerikanischen Gelände nun sogar nachts trainiert werden könne. Finanziell haben die Hanauer allerdings noch jede Menge Luft nach oben. Lediglich vier Spieler stehen unter Vertrag, auch deshalb wurde auf eine Europapokalteilnahme verzichtet. "Wir wollen unsere jungen Spieler zudem nicht verheizen", sagte Hampl, dessen Schützlingen jeweils in ihren Nationalmannschaften gebunden sind. Zudem spielt Yang Zi bei den großen Turnieren in Asien mit.
Die Redaktion war bei der Pressekonferenz im feinen Landhaus Waitz in Lämmerspiel dabei und den Manager der TG Hanau, Johannes Herrmann nach den Saisonzielen, der Zukunft des Tischtennissports in der Grimm-Stadt sowie zum osthessischen Kontrahenten TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell befragt. Klicken Sie einfach auf den orangefarbenen Button oberhalb dieses Artikels, um das Video-Interview zu starten. (Hans-Hubertus Braune) +++
... und Manager Jo Herrmann blicken gespannt auf die kommende Saison.
Pressekonferenz am Donnerstag im Landhaus Waitz in Lämmerspiel.
Zurück aus Frankreich: Der Hanauer Bub Thomas Keinath.
Die Medienvertreter aus Hanau und dem benachbarten Rhein-Main-Gebiet.
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