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28.08.10 - Erlensee

SPD-MdB RAABE: "Jugend bewegt die Stadt - Fördermittel für Jugendprojekt"

"Wie können Jugendliche aktiv ihre Stadt mitgestalten?" Unter diesem Motto will die Kommune Erlensee die Beteiligung junger Menschen bei der Stadtplanung verbessern und ist eine von acht Modellstädten in Deutschland, die Jugendliche im Rahmen des Programms „Jugend bewegt Stadt“ bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes direkt mit einbeziehen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, beglückwünschte nun die Gemeinde Erlensee, dass sie hierfür eine Bundesförderung in Höhe von 25.000 Euro erhält. Raabe: „Ich finde es toll, dass sich Erlensee so um seine Jugendlichen kümmert und sie konkret in Entscheidungsprozesse einbindet. Hier hat man verstanden, dass keiner die Bedürfnisse der Jugendlichen besser kennt, als die Jugendlichen selber.“'

Er habe sich gefreut, erklärte Raabe, als er kürzlich aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Bestätigung über die Zuwendungen erhalten habe. Andererseits: So sehr er sich auch über diese Förderung freue, so sehr bedauere er, „dass die neue Bundesregierung viele andere wesentlich umfangreichere Förderprogramme zusammenstreicht und den Kommunen nicht genug Geld zur Verfügung stellt, damit sie derartige Projekte selbst finanzieren können.“

Mit der Auslobung des Aktionsfonds "Jugend bewegt Stadt" will das Ministerium erproben, wie Jugendlichen die Möglichkeit zur selbständigen Gestaltung des Stadtraums gegeben werden kann. Mit den Mitteln aus den Aktionsfonds sollen Mikroprojekte insbesondere zum Thema Sport und Bewegung entstehen, die von Jugendlichen selbst entwickelt und umgesetzt werden. In Erlensee wurde die Jugendvertretung des TSG als Partner gewonnen. Die Jugendlichen erhalten ein Budget, mit dem sie eigenverantwortlich kleine Projekte im Umfang zwischen 400 bis 5.000 Euro durchführen können. Erste Ideen zur Gestaltung eines Bike-Parcours und eines Fußballplatzes liegen bereits auf dem Tisch. Damit soll das Sportangebot für Jugendliche in Erlensee attraktiver gemacht werden. Für die Vorbereitung und Durchführung der Projekte soll den Jugendlichen ein Coach an die Seite gestellt werden.

Für den Bundestagsabgeordneten Raabe ist das eine gute Sache: „Das stärkt sowohl die Eigeninitiative als auch das Verantwortungsgefühl gegenüber dem, was dort entstehen soll. Es wird eben nicht über die Köpfe der Jugendlichen hinweg entschieden, sondern ihre Meinung ist gefragt.“ Der Abgeordnete betonte, dass gerade in Erlensee in Fragen der sozialen Stadtplanung und der Jugendarbeit in den letzten Jahren einiges auf die Beine gestellt worden sei. „Allein aus dem Bundesprogramm „Soziale Stadt“ ist in den letzten zehn Jahren rund eine Million Euro nach Erlensee gegangen. Das ist eine stolze Summe, die hier gut angelegt ist," bilanzierte Raabe, der in diesem Zusammenhang auch erklärte, er habe als Abgeordneter "seinen Teil beigetragen, dass immer wieder Bunmdesmittel an die Stadt vergeben wurden". +++

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