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Robert Svensson verlor sein Spiel...

29.08.10 - TISCHTENNIS

Der 1. BuLi-SIEG eine "Zitterpartie": TTC RS FD-Maberzell - Plüderhausen 3:2

Der Startschuss ist erfolgt! Seit gestern Abend gibt es wieder rassige Ballwechsel in der Herren-Bundesliga zu bewundern. Um 19:30 Uhr nahm der Rekordmeister den Spielbetrieb 2010/11 auf, der in der ausverkauften Düsseldorfer Tonhalle den 1. FC Saarbrücken empfing. Timo Boll & Co. zeigten gleich zu Beginn eine Galavorstellung und siegten ungefährdet mit 3:0. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell begann eine halbe Stunde zuvor in der Wilmingtonhalle gegen den SV Plüderhausen. Zwei Einzelsiege des nervenstarken Wang Xi und eine engagierte Leistung im abschließenden Doppel retteten den Osthessen, die zwischenzeitlich mit 1:2 zurückgelegen hatten, die beiden Zähler.

Die Osthessen waren schon letzte Saison Spezialist für knappe Partien - und genau so ging es weiter. Im ersten Match des Abends hatte Fuldas Topspieler Wang Xi vor 650 Zuschauern große Mühe mit dem Tschechen Jiri Vrablik und lag nach drei Sätzen mit 1:2 im Hintertreffen. Doch der gewohnt nervenstarke Defensivstratege drehte das Spiel noch (8:11, 12:10, 17:19, 11:8, 11:8) zur 1:0-Führung für den Europacupfinalisten der Vorsaison.

Robert Svensson, der selbst schon bei Plüderhausen spielte, wollte - nach verkorkster letzter Rückrunde - zu gerne gleich nachlegen. Auch hier entwickelte sich ein überaus spannendes Match, das nach 11:8, 7:11, 9:11, und 11:9 aus Sicht des Schweden ebenso im fünften Satz seinen Sieger finden musste. Und der hieß Leung - der Penholder-Spieler aus Hongkong setzte sich mit 11:9 durch - Pausenstand somit 1:1. Und die Gelbhemden aus dem Remstal setzten noch einen drauf: Aleksandar Karakasevic zeigte sich wieder einmal von seiner spielfreudigen Seite und ließ Tischtennis-Ikone Jan-Ove Waldner beim 11:8, 11:2, 11:6 keine echte Chance.

Nun mussten die Maberzeller auf der Hut sein und auf Wangs zweiten Streich hoffen. Doch der Chinese hatte gegen den aus Saarbrücken zum SVP zurückgekehrten Leung alles andere als leichtes Spiel. Am Ende schaffte er aber doch den umjubelten Ausgleich (6:11, 11:5, 11:5, 12:10). Fast 160 Minuten waren gespielt, es ging ins Doppel! Fulda stellte Waldner und Spielertrainer Qingyu Meng auf, die sich mit dem Gästeduo Vrablik/Karakasevic zu messen hatten. Trotz verlorenen ersten Satzes gab es nach einer Gesamtspieldauer von exakt drei Stunden ein Happyend für Maberzell - Meng und "Waldi" entschieden die folgenden drei Durchgänge nämlich mit 11:6, 11:6 und 11:8 doch noch recht deutlich zu ihren Gunsten - die Halle stand Kopf.

Nichts für schwache Nerven, jedoch ein guter Saisonstart für Fulda-Maberzell, das in der erfolgreichen Saison 2009/10 den Schwaben bekanntlich in eigener Halle zum Sieg hatte gratulieren müssen. Plüderhausen erwies sich als hoch motivierter Gegner auf Augenhöhe und könnte in dieser Runde durchaus den einen oder anderen Überraschungscoup gegen hochkarätige Gegner landen. (DTTL) +++


Leung - der Penholder-Spieler aus Hongkong



Die Halle stand am Ende Kopf


Fast "ausverkauft" die Wilmingtonhalle...



...auch Jan-Ove Waldner verlor sein Spiel




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