Archiv

05.09.10 - TISCHTENNIS

2. Spieltag: TTC Zugbrücke Grenzau – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Am heutigen Sonntag findet der zweite Spieltag der Deutschen Tischtennis Liga seinen Abschluss mit drei prickelnden Partien: In Biberach steigt das Schwabenderby zwischen TTF Liebherr Ochsenhausen und dem SV Plüderhausen, die Auftaktsieger TTC Zugbrücke Grenzau und TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell treffen im Westerwald aufeinander und schließlich feiert Aufsteiger TTC Ruhrstadt Herne sein Erstligadebüt – allerdings liegt die Hürde für die „Schalker“ beim 1. FC Saarbrücken recht hoch.

Sonntag, 15:00 Uhr: TTC Zugbrücke Grenzau – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Beide Mannschaften sind erfolgreich in die Saison gestartet und haben ihren Anspruch, Play-Off-Anwärter zu sein, untermauert. Beide hatten hart zu kämpfen, um sich in Bremen beziehungsweise gegen Plüderhausen knapp zu behaupten. Fulda-Maberzell ist ein gern gesehener Gast in Grenzau: „Vor heimischem Publikum haben wir gegen Fulda noch nie verloren, aber jedes Spiel läuft anders“, wie Zugbrücken-Chef Manfred Gstettner zu berichten weiß.

Natürlich wollen sich die Osthessen mit diesem Nimbus nicht abfinden, zumal es ja lediglich eines einzigen Auswärtssieges bedarf, um Grenzau vom Angstgegner-Podest zu stürzen. Mit „Leader“ Wang Xi, Tischtennis-Genie Jan-Ove Waldner, seinem Landsmann Robert Svensson und Spielertrainer Qing Yu Meng - eins zu eins die Erfolgsbesetzung der Vorsaison - sind die Maberzeller an sich gut genug bestückt, um auch die Zugbrückenhalle mit einem Erfolgserlebnis verlassen zu können. Allerdings hat Grenzau an Qualität zugelegt: Robert Gardos scheint ohne Anlaufschwierigkeiten in der DTTL angekommen zu sein, Kenji Matsudaira hat großes Potenzial und Lucjan Blaszczyk war in Bremen bärenstark.

Beide Mannschaften müssen sich zunächst am Freitagabend in der Champions League mit den russischen Giganten - Orenburg und Jekaterinburg - messen. Wer am meisten Selbstvertrauen mitnehmen kann, hat einen Pluspunkt gesammelt. Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass die Tagesform das brisante Duell der beiden Topteams entscheiden wird.

Manfred Gstettner zollt dem Gegner im Vorfeld Respekt: „Fulda wird ein heißer Tanz, die Zuschauer können sich auf ein tolles Spiel freuen. Besonders die Begegnungen mit dem chinesischen Abwehrspezialisten Wang Xi versprechen spektakuläre Ballwechsel. Zudem kann Fulda mit der Kombination Jan-Ove Waldner und Qing Yu Meng ein perfekt eingespieltes Doppel aufweisen.“ Dennoch setzt der Grenzauer Präsident auf Sieg: „Unseren guten Start in Bremen wollen wir mit einem Heimsieg gegen Fulda fortsetzen.Gespannt darf man sein, ob es uns wieder gelingt, Abwehrass Wang zu schlagen. Unser Heimnimbus gegen Fulda soll gewahrt bleiben.“

Robert Gardos ist der gleichen Meinung: „Fulda wird ein sehr schweres Spiel werden. Wir haben viele verschiedene Möglichkeiten bei der Aufstellung, aber es wird harte Arbeit sein, dieses Match zu gewinnen.“ Lucjan Blaszczyk schließlich zeigt sich ebenfalls vorsichtig optimistisch: „Fulda spielt seit Jahren sehr ausgeglichen und stabil. Es wird ein sehr spannendes Spiel, aber ich glaube, Fulda liegt uns ganz gut. Allerdings müssen wir erneut unsere beste Leistung abrufen.“ (DTTL / Dr. Stephan Roscher) +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön