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25.09.10 - TISCHTENNIS

Wieder knapp gegen Weser-Cracks verloren: TG Hanau - Werder Bremen 2:3

Wie schon in der Vorsaison gab es erneut kein Happyend für die TG Hanau in heimischer Halle gegen Werder Bremen - auch damals mussten die Hessen nach erbitterter Gegenwehr ein 2:3 quittieren. Der Gast aus Norddeutschland führte diesmal zunächst klar vor 520 Zuschauern in der Main-Kinzig-Halle: Thomas Keinath konnte Jens Lundquist nur im ersten Satz Paroli bieten (11:4. 6:11, 7:11, 8:11). Jugendeuropameister Patrick Franziska spielte gegen Adrian Crisan zwar gut mit, musste am Ende aber doch vor der Routine des Rumänen kapitulieren (9:11, 11:13, 8:11). Doch dann startete die TGH, die ohne Spitzenspieler Yang Zi spielte, eine furiose Aufholjagd durch 3:0-Siege von Steffen Mengel gegen Lars Hielscher (11:7, 12:10, 11:9) und Thomas Keinath gegen Adrian Crisan (11:6, 11:7, 11:5). Das Doppel musste die Entscheidung bringen. Und da erwies sich das Gästeduo Hielscher/Dodean als nervenstärker und besiegte Franziska/Mengel mit 11:8, 13:11, 6:11, 11:5. Nach knapp drei Stunden Gesamtspieldauer durften die Mannen von der Weser ihren ersten DTTL-Sieg 2010/11 bejubeln.

Das Fazit von Hanaus Teammanager Johannes Herrmann fällt wie folgt aus: "Wir haben uns ganz teuer verkauft und können stolz auf unsere Leistung sein. Mit dem Doppel Mengel/Franziska waren wir natürlich gegenüber der Links-Rechts-Kombination Dodean/Hielscher deutlich im Nachteil, auch wenn beide nochmal einen tollen Fight geboten haben. Wir schauen nun konzentriert auf Sonntag, um auch dort mit einer kämpferischen Leistung zu überzeugen. Yang Zi weilt bei den Commonwealth Games in Indien, hat uns aber mit der frühzeitigen Anreise nach Neu Dehli und seinem Fehlen in Deutschland überrascht. Hier werden wir noch weitere klärende Gespräche führen müssen."

Hier noch der O-Ton von Thomas Keinath: "Die Niederlage ist sehr bitter, weil die Chance bei 2:2 sehr gross war zu gewinnen. Im Doppel ist es sehr schwer mit zwei Rechtshändern. Und Yang Zi hat uns wirklich heute gefehlt. Er gehört zu den besten Doppel-Spielern der Welt. Im ersten Spiel war ich sehr nervös, da es mein erster Einsatz in Hanau war. Schade! Im zweiten Satz gegen Jens Lundquist bei 5:5 gab es eine knifflige Kantenball-Entscheidung und danach ging es bergab. Eigentlich müsste ich jetzt alt genug sein, um so etwas schnell abzuhaken. Ins zweite Spiel bin ich ganz locker reingegangen. Ich habe bei den US Open im Finale in Las Vegas 4:0 gegen Crisan gewonnen. Ich wusste, dass ich meine Chance habe. Und die habe ich genutzt. Schade aber, dass es insgesamt für uns nicht zum Sieg gelangt hat." +++

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