Archiv


05.10.10 - KARTSPORT

Zweiter Platz für Alexander DÖRFLER (17) beim Bundesendlauf in Berlin

Der 17-jährige Alexander Dörfler aus Hünfeld-Großenbach, der für den ADAC Hessen Thüringen in der Saison 2010 an den Start ging und im Alljo - Hima Kart-Team fährt, konnte am Wochenende mit den besten Rennen seiner Kartkarriere glänzen. "Die 39. Kalenderwoche 2010 war für Alexander Dörfler wahrscheinlich einer seiner erlebnisreichsten Woche seines Lebens", heißt es in einem Pressetext. Hatte er am 29.09.2010 seinen 17. Geburtstag zu feiern und an diesem Tag seine praktische Prüfung für die Fahrerlaubnis erfolgreich bestanden, begann für den neugeborenen Autofahrer am Donnerstag die lange Fahrt zum Bundesendlauf nach Templin hinter Berlin. Alexander ließ es sich nicht nehmen, die lange Strecke selbst in Angriff zu nehmen. Fehlerfrei meisterte er diese Aufgabe und es sollte auch ein fehlerfreies Wochenende bleiben.

Die Rennstrecke Templiner Ring ist noch ca. 100 km hinter Berlin und war für Alexander Dörfler absolutes Neuland. Aufgrund der weiten Strecke von seinem Heimatort, war es ihm auch zeitlich nicht möglich hier vorab zu trainieren. Zudem ist dies die Hausstrecke vom Marvin Kirchhöfer aus Leipzig, der mit Dörfler und Hermann Meiserer in der Klasse KF 2 um die Deutsche Meisterschaft im ADAC Kartcup kämpfte. Die Klassen KF 2 und die Klasse der Senioren starteten zusammen in diesem Wochenende.

Marvin Kirchhöfer ist einer der besten Kartfahrer Deutschlands und es gelang ihm sogar beim Winterpokal 2009 in Kerpen den Vizeweltmeister der Formel 1 Sebastian Vettel zu besiegen. Das sich Dörfler bei dieser Konkurrenz keine Chancen auf den Sieg ausrechnete, hielt es ihn aber auch nicht ab, gegen Kirchhöfer anzutreten. Bereits beim freien Training am Freitag wurden die Verhältnisse schon schnell geklärt und es mussten die Differenz von 0,8 Sek. auf Kirchhöfer aufgeholt werden. Hermann Meiserer war fast zeitgleich wie Dörfler, wobei Dörfler die konstanteren Runden fuhr und hier unter normalen Umständen keine Befürchtungen auftreten. Dörfler blieben am Freitag 5 Trainingssitzungen, von je 15 Minuten, um die Abstimmungen seines Tonykart zu verbessern. Von diesen 5 Sitzungen, wurden zwei mit seinem eigenen Motor absolviert, um die Strecke kennenzulernen und um die Abstimmungen des Kart zu optimieren.

In der dritten und vierten Sitzung musste Dörfler zunächst den Motor einfahren. Die letzte Sitzung sollte dann unter Volllast getestet werden um die Abstimmung für das Zeittraining zu bestimmen. Die letzte Sitzung am Freitag konnte Dörfler jedoch nicht mehr wahrnehmen, da der Anlasser des Vortex Motors seinen Dienst versagte. Bleibt ja noch eine Sitzung am Samstag vor dem Zeittraining um noch an der Abstimmung zu arbeiten. Mit neuen Reifen wurde dann am Samstag um 9:30 noch mal getestet und das Setup für das Rennen musste stehen.

Start von Position 2

Im Zeittraining konnte sich Dörfler dann bis auf eine halbe Sekunde in der Bestzeit an Kirchhöfer herantasten es reichte im Fahrerfeld von den 9 Teilnehmern aber trotzdem zur ersten Startreihe auf Position 2. Die Übersetzung wurde dann noch mal vor dem ersten Rennen geändert und man versuchte hier den Abstand zu verringern. Beim Start im ersten Lauf konnte Dörfler seinen 2 Platz sichern und es gelang nicht auf Kirchhöfer aufzuschließen, jedoch konnte der Abstand der Rundenzeit noch mal verkürzt werden. Vor dem 2. Rennen am Sonntag wurde dann noch mal die Spur verändert um das Kart schneller durch die Kurven zu bekommen, was sich dann aber etwas negativ auf das Fahrverhalten auf der Geraden auswirkt.

Beim 2. Rennen wieder auf der Position 2 startend, konnte Dörfler in der 2. Kurve nach dem Start Kirchhöfer überholen und sich dann kurze Zeit an die Spitze setzen. Bei diesem Überholmanöver kam es zu einer Berührung mit dem Gegner wobei das Kart von Dörfler einen leichten Schaden am Frontspoiler bekam er jedoch weiterfahren konnte. Kirchhöfer setzte sich dann wieder an die Spitze und konnte diese bis zu Ende auch Verteidigen. Dörfler gelang es den Abstand in der schnellsten Rennrunde auf unter 0,3 Sekunden auf Kirchhöfer aufzuschließen, jedoch war nicht mehr drin. Beide lieferten sich ein perfekt fehlerfreies Rennwochenende wobei Dörfler auf seine Leistungen sehr stolz sein konnte und ihm das auch durch seinen Teamchef Oliver Brauer deutlich gemacht wurde. +++




Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön