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26.10.10 - Bad Neustadt

Trotz Kälte erfolgreich: Vierter Vollmond-Nordic-Walking-Lauf im Kurviertel

Zum bereits vierten Intersport Pecht-Vollmond-Nordic Walking-Lauf im Kurviertel von Bad Neustadt lud die Tourismus und Stadtmarketing Bad Neustadt GmbH am Samstagabend ein. Das Motto: „Laufspaß – nicht nur für Mondsüchtige“. Kalt war es, eisig kalt. Und noch am Morgen hatte es nicht so ausgesehen, dass es ein schöner Tag werden und der Vollmond sich auch richtig in seiner ganzen Pracht zeigen wollte. Dicker Dunst und Raureif prägten den Tag noch bis in die Mittagsstunden.

Bildunterschrift: Ob nun der Vollmond lockte, oder die Trendsportart Nordic Walking: Der nunmehr vierte Vollmond-Lauf zog ausgesprochen viele Menschen an. Foto: Partl.

Hauptsache trocken, hatten sich die Veranstalter gedacht. Angemeldet hatten sich 56 Interessenten. „Und wenn nur die Hälfte kommt, sind wir schon zufrieden“, verriet Christel Lux vom Stadtmarketing im Vorfeld. Kurz vor Beginn wurde es jedoch ziemlich eng und gezählt wurden schließlich stattliche 65 Teilnehmer. Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Auch nicht die Vertreter von Intersport Pecht, die nicht genügend Stirnlampen mit hatten, was kurzfristig zu etwas Unmut führte. Denn langsam dämmerte der Abend, und die Dunkelheit ließ auch nicht lange auf sich warten. Dafür zeigte sich der Vollmond in seiner ganzen Pracht. Und eben der brachte wieder Stimmung auf.

Ob Wissenschaftler, Astrologen oder Esoteriker, in einem Punkt seien sich alle einig: der Mond hat Einfluss auf die Erde und das Leben darauf. Zum Beispiel regelt er durch seine Anziehungskraft die Gezeiten, Ebbe und Flut. Und auch Kontinente bekommen diese Anziehungskraft zu spüren, sie heben beziehungsweise senken sich mitunter bis zu 26 Zentimeter. Einig waren sich wohl alle, dass der Vollmond Einfluss nimmt auf menschlichen Leben. Nicht wenige berichteten von schlaflosen Nächten um den Vollmond.

Kurdirektorin Angelika Despang begrüßte die Sportler und versprach, dass fehlende Stirnlampen in jedem Fall nachgereicht würden. Ansonsten wünschte sie den Aktiven viel Spaß. Doch zunächst war ein gemeinsames Aufwärmtraining obligat. Trainer Toni Keidel und seine Mitstreiterinnen Monika Zintl und Petra Hammer machten die Übungen vor. Schon dabei verbreitete sich Spaß und deutliche Vorfreude. Schnell brach die Dunkelheit heran, die Stirnlampen leuchteten ebenso wie die Reflektorstreifen an der Kleidung der Sportler. Für die etwa 8,8 Kilometer lange Strecke über Mühlbach, Löhrieth und Dürrnhof waren zwei Stunden vorgesehen mit einer Verpflegung unterwegs auf der Strecke. Reflektierende Pfeile unterwegs sorgten dafür, dass alle Teilnehmer sicher den richtigen Weg fanden und nach dem ersten Anstieg den Vollmond auf dem gesamten weiteren Weg genießen konnten.

Wie schon gewohnt warteten auf die Teilnehmer nach der Rückkehr Snacks und Fingerfood-Creationen vom Schlosshotel, so dass nach dem „Cool down“ auch alle anderen Sinne auf Ihre Kosten kamen. Dass sich der reichliche Gesprächsstoff hauptsächlich um die Sportart Nordic Walking drehte, mit Erfahrungsaustausch und Anregungen, war wohl selbstverständlich. +++

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