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- Fotos: Peter Doerfler

06.11.10 - KARTSPORT

Clubrennen des Fuldaer Automobilclubs auf "Hausstrecke" in Dietershausen

Das Clubrennen des Fuldaer Automobilclubs (FAC) am 24.10.2010 auf der Hausstrecke in Dietershausen war eine gelungene Veranstaltung. Fahrer Alexander Dörfler, der gerade damit beschäftigt war, sein Kart zu überprüfen und es fahrbereit zu machen, staunte nicht schlecht, als aus dem LKW des No-Limit-Kart-Teams der Senior Markus Oestreich mit seinem Rennanzug ausstieg, sein Sohn Moritz jedoch in gewöhnlicher Schrauberkleidung erschien.

Nach einem Gespräch im gegnerischen Fahrerlager mit Markus Oestreich stellte sich heraus, dass an diesem Rennen nicht wie gewohnt der Junior Moritz Oestreich in das Lenkrad greift, sondern er selbst. Beim ersten freien Training bewahrheitete sich diese Aussage - heute sollte es der Kampf Dörfler Junior gegen Oestreichs Senior sein, das Alljo - Hima Kart-Team gegen das No-Limit Kart-Team.

In der Klasse ADAC Senioren gingen Andreas Menz, Hartmut Schaidt und Frank Österreich an den Start. Alexander Dörfler und Markus Oestreich in der Klasse KF 2, wobei diese beiden Klassen gemeinsam kämpften. Im ersten freien Training konnten Dörfler 16 Runden und Oestreich 13 Runden absolvieren.

Beste Zeit für Dörfler war 35,453 Sekunden, für Oestreich 36,425 Sekunden. Für Dörfler war natürlich klar, dass sich Oestreich mit dieser Zeitdifferenz von fast einer Sekunde nicht zufriedengeben würde und mit Sicherheit noch etwas draufzulegen hatte.

Im zweiten freien Training konnte Oestreich auf 0,2 Sekunden Differenz an Dörfler herankommen. Im Zeittraining absolvierte Dörfler 18 Runden und Oestreich 16 Runden. Bei schwierigen Wetterverhältnissen fuhr Dörfler mit 31,063 Sekunden seine schnellste Runde und Oestreich mit 31,824 Sekunden. Dörfler erreichte die beste Geschwindigkeit von 82,4 km/h und Oestreich 80,430 km/h. Die Zeitdifferenz von 0,76 Sekunden zu Gunsten von Alexander Dörfler ergaben für diesen keinen Anlass, an seinem Tony-Kart Veränderungen vorzunehmen, denn Oestreich musste ja erst einmal diese Zeit einholen.

Im Übrigen war es ein Club-Rennen und kein Meisterschaftslauf, deshalb wollte sich auch Dörflers Mechaniker nur auf das Nötigste beschränken. Es musste sich ja auch jemand um Alexanders kleinen Bruder Manuel kümmern, der auch bei diesem Rennen schon die ersten Schraubenschlüssel benutzte und zeigen wollte, dass er schon Reifen wechseln kann. Obwohl es immer wieder regnete, wurde am Kart-Chassis von Alexander Dörfler keine Regenabstimmung vorgenommen.

Das erste Rennen konnte Dörfler klar für sich entscheiden und Markus Oestreich mit akzeptablem Abstand hinter sich lassen. Im zweiten Lauf konnte Dörfler auch wieder vor Oestreich mit einem noch größeren Abstand durchs Ziel fahren. Das dritte und letzte Rennen an diesem Tag war für Dörfler nach eigener Aussage "reine Routine". Da er die ersten beiden Rennen gewonnen hatte, erhielt er den Auftrag, sein Kart sicher ins Ziel zu bekommen. Keine kritischen pder riskanten Überholmanöver, den Motor und das Material nicht bis ans Ende belasten.

Oestreich konnte sich somit in der ersten Runde bereits an die Spitze setzen und Dörfler erfüllte seinen Auftrag. Am Ende war das „bekannte breite Grinsen“ auf Dörflers Seite. +++




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