SG Stadtwerke München - Wasserfreunde Fulda 11:17 (4:5, 0:5, 3:3, 4:4)
Angstgegner SG Stadtwerke München - in der Liga zwar weit hinter Fulda, aber wenn die Osthessen nach München reisen, gehen die Spiele in der Regel immer sehr knapp aus. Grund dafür ist das enorm kurze, schmale und warme Becken. Auf 15 mal 20 Metern konnten die Wasserfreunde am vergangenen Wochenende ihre Konterstärke nicht zeigen und mussten das gesamte Spielkonzept umstellen. Pressdeckung über das ganze Feld und nur gelegentliche Hilfe am Center von außen, wurde vom Trainer Prof. Dr. Andreas Hohmann angesagt und mehr oder weniger gut von der Mannschaft umgesetzt. Zu Schaffen machten der Mannschaft zudem einige Schiedsrichterentscheidungen. Marvin Hohmann musste in der sechsten Spielminute das Wasser wegen Meckerns verlassen und ist im nächsten Pokalspiel gesperrt. Wegen drei persönlichen Fehlern mussten außerdem Balazs Borbely (5. Minute), Leopold Schollmeier (19. Minute) und Tarek Bary (30. Minute) frühzeitig aus dem Becken klettern. Durch die enormen Ausfälle lag es vor allem an den jüngeren Spielern die Lücken zu füllen, was auch über weite Strecken gut gelang.
Das erste Viertel gewannen die Osthessen knapp mit 4:5 und machten gleich klar, dass ein Sieg möglich ist. Die Kritik der Trainer Hohmann und Schunke in der ersten Viertelpause, insbesondere über die Abwehr, fand Gehör, sodass es im zweiten Viertel "wie am Schnürchen" lief und die Gastgeber mit 0:5 abgefertigt wurden. Den Vorsprung von sechs Toren hielten die Osthessen bis zum Schluss bei und ließen nichts mehr
anbrennen. Das Pokalspiel endete 11:17 und Fulda findet sich somit in der dritten Runde des deutschen Wasserballpokals wieder. Das Los entschied für das Derby schlechthin: Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren treten die Wasserfreunde Fulda am 8. Januar 2010 zu Hause gegen den SV Würzburg 05 in einem Pflichtspiel an. Laut Volker Schunke sei da ein "Wasserballfest" schon vorprogrammiert.
Fulda spielte mit: Laszlo Csanyi (TOR), Balazs Borbely (1 Tor), Leopold Schollmeier, Andreas Reinhard (2 Tore), Tarek Bary (6 Tore), Philipp Weber, David Horvath (6 Tore), Lukas Geiger (1 Tor), Marvin Hohmann, Johannes Gebhardt (1 Tor), Nikolas Hohmann (TOR), Philipp Müller
Wasserfreunde Fulda II - VFB Friedberg II 5:8 (0:2, 2:1, 2:4, 1:1)
Die zweite Mannschaft aus Fulda kam am Samstag Abend nicht so richtig in Fahrt. Das Dreierturnier mit Friedberg und Frankfurt startete für die Heimmannschaft gegen das zweite Team des VFB Friedbergs. Schon seit Jahren gibt es zwischen diesen beiden Teams eine Rivalität, da sie etwa gleichklassig unterwegs sind. Fulda versäumte den Startschuss und ließ eine frühe Führung der Gäste zu. Lediglich das zweite Spielviertel entschied Fulda knapp für sich. Über die gesamte Spieldauer kamen sie jedoch nicht mehr wirklich nahe an Friedberg ran und verschenkten somit die Chance, vorzeitig in die zweite Hessenpokalrunde einzuziehen. Ein Sieg gegen Frankfurt II war nun zwingend erforderlich.
Wasserfreunde Fulda II - Frankfurt/Offenbach II 16:10 (4:1, 6:2, 1:2, 5:5)
Hier sah es um einiges besser aus. Diesmal war Fulda das Team, welches die Führung von Anfang an beanspruchte. Die sehr junge Mannschaft zeigte Spielstärke und Überblick und ließ der Auswärtsmannschaft keine Chance. Zurecht gewann Fulda mit 16:10 und zieht somit in die Endrunde des Pokals ein.
Die Begegnung Frankfurt - Friedberg endete 9:9 (4:1, 1:2, 1:4, 3:2)
Fulda II spielte mit: Nikolas Hohmann, Johannes Gebhardt, Frederik Schneider, Leopold Schollmeier, Dustin Henkel, Philipp Weber, Louis Henkel, Philipp von Keitz, Lukas Geiger, Fabian Reuter, Volker Schunke, Marc Weber, Jan Henrich, Alexander Bunk, Pascal Halsch(Johannes Gebhardt)+++