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27.11.10 - TISCHTENNIS 2

m o r g e n 15:00 Uhr: TG 1837 Hanau – TSV Gräfelfing

Nach den Turbulenzen der letzten Wochen steht am Sonntag die greifbare Chance für das Schlusslicht aus der Brüder-Grimm-Stadt ins Haus, einen kleinen, aber wichtigen Schritt nach vorne zu machen. Die TGH steht gegen die selbstbewusste Truppe aus Bayern unter Erfolgszwang und will – nach sechs DTTL-Niederlagen in Folge – im letzten Vorrundenspiel unbedingt einen Sieg einfahren. Dann hätten Mengel & Co. die reelle Chance, die rote Laterne doch noch an einen der beiden Aufsteiger abzugeben und psychologisch gestärkt die Rückrunde in Angriff zu nehmen.

Der TSV Gräfelfing hat diesmal zweifellos eine deutlich stärkere Mannschaft am Start als beim Erstliga-Intermezzo in der Saison 2004/05. Mit Topspieler Kamal Sharath Achanta – der 27-jährige Inder weist eine imposante Ligabilanz von 7:1 auf – ist man immer gefährlich. Die Bayern sind mit großer Begeisterung in der DTTL unterwegs und wollen das Unmögliche möglich machen. Spätestens seit dem umjubelten 3:2 gegen den wesentlich stärker eingeschätzten Mitaufsteiger Ruhrstadt Herne am 6. November ist Gräfelfing richtig in Europas Topliga angekommen. Auch Resultate wie die hauchdünnen 2:3-Niederlagen in Plüderhausen und gegen Grenzau zeigen, dass man durchaus mithalten kann und kein Punktelieferant ist.

Hanaus Thomas Keinath macht deutlich, worum es geht: „Es ist Pflicht für uns, gegen Gräfelfing zu gewinnen. Achanta muss einmal geschlagen werden, dann sieht es gut aus. Aber auf die anderen Gräfelfinger muss man auch achten. Die haben nichts zu verlieren und werden locker aufspielen.“ Teamkollege Patrick Franziska pflichtet bei: „Gräfelfing ist eine gefährliche Mannschaft, vor allem Achanta spielt sehr stark. Ein Sieg wäre schon sehr wichtig für uns und würde uns ein bisschen mehr Ruhe geben.“ Steffen Mengel zeigt sich zuversichtlich: „Das Spiel ist sehr wichtig für uns. Sie sind auf keinem Fall zu unterschätzen, was sie gegen Herne unter Beweis gestellt haben. Wir gehen aber optimistisch ins Spiel und sind guter Dinge, es zu gewinnen.“

Gräfelfings Daniel Demleitner berichtet, dass der im Spiel gegen Herne verletzte Achanta wieder einsatzfähig ist. Man zollt den Hanauern Respekt, kündigt ihnen aber auch einen heißen Tanz an: „Es ist ohne Frage für uns ein sehr wichtiges Spiel, jedoch von einem Schicksalsspiel möchte ich zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch nicht sprechen. Hanau ist für mich klarer Favorit. Sie besitzen eine sehr ausgeglichene Mannschaft und haben auf sehr unglückliche Weise bisher nur zwei Punkte auf dem Konto. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen, erneut eine riesige Sensation zu schaffen, indem wir alles raushauen, was uns zur Verfügung steht.“ (DTTL) +++

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