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28.11.10 - WASSERBALL

Zum Sieg gedümpelt - 15:9 Sieg der WF Fulda sensationslos gegen München

Wer es gestern nicht ins Sportbad Ziehers geschafft hat, aber eigentlich beim 2. Bundesligaspiel Wasserfreunde Fulda gegen SG Stadtwerke München dabei sein wollte, der hat vermutlich seine Zeit sinnvoller genutzt. Zwar gewannen die Osthessen gegen die Mannschaft aus der bayrischen Landeshauptstadt mit 15:9, doch von Hexenkesselstimmung, die sonst in Fulda vorherrscht, war am gestrigen Abend nichts zu spüren.

Bereits vor 3 Wochen gewann Fulda, damals im deuschen Wasserballpokal, gegen München. Das Auswärtsspiel im kleinen Becken entschied die junge Mannschaft aus Hessen klar für sich und wollte diesen Triumph am Samstagabend in das heimische Gewässer zaubern. Der Sieg gelang zwar, doch die Züge, die das Spiel nach der Halbzeit annahm langweilten die rund 250 Zuschauer. "Wenn Sie jetzt denken, dass Spiel schwappt so vor sich hin, dann haben sie recht", kommentierte Andy Staubach die Situation und weckte das Publikum wieder auf, welches sich zwischen Gähnen und Halbschlaf befand.

Zu Beginn sah alles noch ganz anders aus. Bälle schlugen zunächst überwiegend bei den Gegner ein. Die Mannschaft spielte gut zusammen und brachte über Konter Schwung in das Spiel. Im zweiten Viertel brach der Drang nach vorne schon ein und als Alexander Glania einen 5-Meter Strafwurf verschoss, schien der inoffizielle Schlusspfiff erklungen zu sein. Fulda hielt sich von nun an nur noch über Wasser. Hier und da noch einmal ein Pass nach vorne und von Zeit zu Zeit konnten Marvin Hohmann und Center David Horvath auch nochmal treffen, doch von dem Glanz und der Faszination, die die Mannschaft sonst ausstrahlt, war irgendwie nichts zu sehen.

Zu keiner Zeit bestand Gefahr, dass München in Fulda gewinnen könnte. Auch wenn der Mannschaftseinsatz gereicht hat, um in der Tabelle oben zu bleiben, um in der gerade gestarteten Saison ganz oben mitentscheiden zu können, muss Fulda wieder ein oder zwei "Schippen" draufpacken.

Fulda "spielte" mit: Nikolas Hohmann, Balasz Borbely (2 Tore), Alexander Glania, Leopold Schollmeier (1 Tor), Dominik de Beisac, Tarek Bary (2 Tore), Alexander Hörl, David Horvath (4 Tore), Lukas Geiger, Marvin Hohmann (6 Tore), Philipp Weber, Joszef Katona, Phillip Müller (Johannes Gebhardt)+++

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