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29.01.11 - TISCHTENNIS 2

morgen Sonntag, 17:00 Uhr: TG 1837 Hanau – TTC Zugbrücke Grenzau

Nach der verpatzten Chance am vergangenen Sonntag in Bremen bietet sich den TGH-Profis am morgigen Sonntag vor heimischer Kulisse die Chance zur Rehabilitierung, deren Nutzung gleichbedeutend mit einem wichtigen Schritt nach vorne im Abstiegskampf wäre. Die Situation der TGH im „verflixten zweiten Jahr“ in Deutschlands Eliteliga ist prekär, man benötigt Punkte, Punkte und nichts als Punkte, um einer einjährigen „Ehrenrunde“ im Unterhaus zu entgehen, die das ambitionierte Konzept der TGH-Macher um Helmut Hampl empfindlich zurückwerfen würde. Gräfelfing, Herne und Hanau – aus diesem Trio wird es zwei Kandidaten erwischen. Mit derzeit 4:20 Punkten sieht es für Keinath & Co. nicht allzu rosig aus, allerdings ist auch Hauptkonkurrent Ruhrstadt Herne mit 4:18 kaum besser positioniert.

Für Gegner Grenzau läuft es seit Jahresbeginn optimal, die Stefko-Truppe will weitere wichtige Zähler mitnehmen, um ihre Play-Off-Ansprüche zu untermauern. Mit dem 32-jährigen Österreicher Robert Gardos, aktuell mit einer 13:3-Ligabilanz notiert, hat der Tabellenvierte einen echten Topspieler in seinen Reihen. Beim Hinspiel am 26. September in Grenzau zeigten die Hessen eine gute Leistung, ohne jedoch mit Punkten belohnt zu werden (2:3).

TGH-Trainer Helmut Hampl würde sich über eine Überraschung riesig freuen: „Ganz Hanau hofft, dass Thomas Keinath und Yang Zi endlich ihre Leistungsfähigkeit im Spiel unter Beweis stellen können. Sollte dies endlich der Fall sein und Patrick Franziska auf dem Niveau der letzten Spiele auftrumpfen, ist alles möglich. Grenzau hat zwar eine starke, stabile Mannschaft, die schwer zu besiegen sein wird, aber bei guten Leistungen bei Keinath und Co. ist alles möglich.“ Auch Patrick Franziska hält das Unterfangen nicht für aussichtslos: "Ich denke, dass es wieder sehr schwer für uns wird, aber das Hinspiel in Grenzau hat gezeigt, dass wir durchaus unsere Chancen haben."

Grenzaus Präsident Manfred Gstettner rechnet nicht mit einem Sonntagsspaziergang an der Kinzig: „Die Spieler liegen uns nicht so, das ist immer ein sehr unangenehmer Gegner. Wir müssen auf der Hut sein. Schon das Hinspiel war mit 3:2 eine sehr knappe Angelegenheit mit dem besseren Ende für uns." TTC-Trainer Anton Stefko ergänzt: "Im Kampf um die Play-Off-Plätze muss in den beiden Spielen am Wochenende mindestens ein Sieg her. Hanau wird schwierig, aber nicht unlösbar.“ +++

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