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01.02.11 - TISCHTENNIS

heute 19 Uhr: Hanau fährt als krasser Außenseiter zu Ochsenhausen

Aller guten Dinge sind drei – aller schlechten auch? Nach der 0:3-Klatsche gegen Grenzau – eine Woche nach dem Debakel in Bremen – könnte es am Dienstagabend zur dritten 0:3-Niederlage der Hanauer in Serie kommen. Die Truppe um Thomas Keinath und den zuletzt noch nervöseren Yang Zi enttäuschte in den letzten beiden Partien jedenfalls auf ganzer Linie.

Beim Gegner der Hessen läuft dagegen alles wie am Schnürchen. Ochsenhausen ist Tabellendritter und liegt nach Minuspunkten gleichauf mit dem Zweiten Saarbrücken. Ochsenhausen ist nicht nur richtig stark besetzt mit den beiden Portugiesen Tiago Apolonia (DTTL-Bilanz: 10:4 / Weltrangliste Platz 26) und Marcos Freitas (8:4 / 51) sowie dem Japaner Seiya Kishikawa (8:4 / 33) und dem Ex-Hanauer Ruwen Filus (4:4 / 130), sondern zusätzlich noch ein Gegner, gegen den die TGH bisher immer ganz schlecht ausgesehen hat. Letzte Saison gab es zwei 0:3-Niederlagen ebenso wie im Hinspiel am 29. August, in dem mehr als vier Satzgewinne nicht heraussprangen.

Die Oberschwaben hatten den „Hattrick“ zum Ziel ihres Drei-Spiele-Bundesliga-Marathons in fünf Tagen ausgerufen. Nun, Plüderhausen und Herne hat man bereits klar besiegt, nun soll also noch die angeschlagene TGH daran glauben.

Ochsenhausens Generalmanager Kristijan Pejinovic geht trotz der klaren Favoritenrolle der TTF-Truppe nicht davon aus, dass sein Team die Punkte gegen den Außenseiter aus der Brüder-Grimm-Stadt gratis bekommt: „Hanau wird alles daran setzen, uns zu ärgern und versuchen, sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Für uns ist es eine Pflichtaufgabe und dies bedeutet, noch viel konzentrierter an diese Herausforderung heranzugehen, da wir nun einmal viel zu verlieren haben und Hanau etwas entspannter gegen uns aufspielen kann.“ TTF-Präsident Rainer Ihle fordert klipp und klar einen Sieg: „Wir müssen gegen Hanau nachlegen, dann müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir unseren Play-Off-Platz noch verlieren.“

Natürlich weiß auch Hanaus Trainer Helmut Hampl, dass Ochsenhausen im Normalfall nicht der geeignete Gegner ist, um die angeschlagene Psyche einiger seiner Akteure wieder auf Vordermann zu bringen: „Wir haben nichts zu verlieren, aber das habe ich meinen Jungs vor dem Spiel gegen Grenzau auch gesagt – leider hat es nichts genützt. In jedem Fall sind wir klarer Außenseiter am Dienstag, Ochsenhausen ist für uns immer sehr schwer zu spielen.“ Der mit Keinath und Yang in den letzten Wochen nicht wirklich zufriedene Chefcoach gibt bescheidene Ziele aus: „Es wäre schon wichtig, wenigstens mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Im Augenblick liegen wir zwei Spiele vor Herne und das Spielverhältnis kann am Ende noch sehr wichtig werden, wenn es tatsächlich zu einem „Finale" um den Klassenerhalt am letzten Spieltag kommen sollte." (DTTL-Mediendienst) +++

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