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10.03.11 - TISCHTENNIS

M O R G E N: TTC RhönSprudel FD-Maberzell in Plüderhausen unter Zugzwang

Der TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell bleibt eigentlich nur dann in der „Verlosung“ um die Play-Off-Qualifikation – sprich um den vierten Platz –, wenn man das Wochenende mit 4:0 Punkten über die Bühne bringt. Anderenfalls dürfen sich die Grenzauer vermutlich frühzeitig freuen. Gegen Aufsteiger Gräfelfing am Sonntag sollte den hoch favorisierten Osthessen schon ein Sieg gelingen, aber in Plüderhausen (morgen 19:30 Uhr) gewinnt man nicht so einfach im Vorbeigehen – dazu bedarf es schon einer geschlossenen Teamleistung. Die Schwaben können dagegen recht locker aufspielen. Sie sind sorgenfrei – und ob sie nun die Runde auf Rang sieben, sechs oder gar fünf abschließen, ist letztlich eher nebensächlich.

Auch wenn zuletzt die knappe Niederlage in Saarbrücken einhergehend mit dem hauchdünnen Grenzauer Sieg gegen Ochsenhausen für die Bischofsstädter alles andere als optimal war, will TTC-Chef Stefan Frauenholz das Rennen längst noch nicht verloren geben: „Am Wochenende entscheidet sich einiges. Wir müssen am Freitag in Plüderhausen gewinnen, wollen wir die Minimalchance wahren. Grenzau spielt auch noch am Sonntag gegen Plüderhausen, da hoffen wir natürlich auf einen Ausrutscher der Konkurrenz. Wir werden versuchen, das Glück zu erzwingen.“ Auf Rechenspiele will sich Frauenholz jedoch nicht einlassen: „Wir bleiben bei unserer Philosophie, von Spiel zu Spiel zu denken, unabhängig von der Konkurrenz. Für das Spiel in Plüderhausen bedeutet dies, höllisch aufzupassen, denn an guten Tagen sind sie immer brandgefährlich.“ Hoffnung schöpfen dürfen die Osthessen aus dem Umstand, dass in den letzten Wochen nicht bloß der unverwüstliche Wang Xi gut spielte, sondern auch das Schweden-Duo Waldner/Svensson aufsteigende Tendenz zeigte.

Ganz entspannt können dagegen die Plüderhausener dem Match entgegensehen. Man will den Fans im letzten Heimspiel der Saison einfach schönes Tischtennis zeigen und freut sich auf das Wiedersehen mit Tischtennis-Mozart Jan-Ove Waldner, der von 2003 bis 2005 für die Remstaler aufgeschlagen hat. Sportkoordinator Ulrich Engele bringt die schwäbische Vorfreude auf folgenden Nenner: „Die Osthessen stellen eines der attraktivsten Teams der Bundesliga mit dem besten Tischtennisspieler aller Zeiten, Jan-Ove Waldner, der - wie auch sein schwedischer Landsmann Robert Svensson - einst auch beim SVP aktiv war. Zusammen mit diesen beiden spielt einer der weltbesten Abwehrspieler, Wang Xi, der in den letzten Jahren immer zu den besten Bundesliga-Akteuren zählte. Allein er garantiert spektakuläres Tischtennis auf höchstem Niveau.“ Doch ungeachtet aller Sympathien will der Gastgeber den Gegner nicht etwa mit Punkten beschenken: „Das SVP-Team wird in Bestbesetzung mit Leung Chu-Yan, Aleksandar Karakasevic, Jiri Vrablik und dem frischgebackenen deutschen Doppel-Vizemeister Philipp Floritz alles versuchen, diesen starken Gegner zu bezwingen, um sich die Chance auf den sechsten Tabellenplatz zu erhalten.“ (DTTL) +++

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