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14.03.11 - TISCHTENNIS 1

Knapper 3:2 Sieg des TTC FD-Maberzell gegen den Aufsteiger Gräfelfing

Der bisher erst einmal siegreiche Aufsteiger Gräfelfing hat sich zwar längst noch nicht aufgegeben und könnte – angesichts fünf noch ausstehender Partien – noch den Klassenerhalt schaffen, so recht daran glauben mag man allerdings nicht. Der Shootingstar der Münchner Vorstädter, der Inder Kamal Sharath Achanta, hatte in der Rückserie bisher Ladehemmung und konnte nicht annähernd an die tollen Vorrundenleistungen anknüpfen. Allein viermal hatte Achanta in der ersten Halbserie beide Einzel gewonnen und den TSV ins Abschlussdoppel gebracht – ob er ausgerechnet gegen die starken Maberzeller, die sich den Frust der Niederlage in Plüderhausen von der Seele spielen wollen, wieder daran anknüpfen kann, scheint fraglich. Favorit Fulda kann die Play-Offs aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Gewinnt Grenzau zeitgleich gegen Plüderhausen, ist die Entscheidung zugunsten der Westerwälder gefallen - ansonsten wäre sie im Fall des erwarteten Maberzeller Sieges gegen die Münchner Vorstädter vertagt.

Am gestrigen Sonntag läuft zu Beginn alles wie erwartet: Abwehr-Ass Wang Xi macht mit Gräfelfings Stefan Frasch kurzen Prozess (11:3, 11:5, 11:2). Dann jedoch der Ausgleich durch einen wieder an die Leistungen der Vorunde anknüpfenden Kamal Sharath Achanta, der den renommierten "alten Schweden" Jan-Ove Waldner besiegt (13:11, 8:11, 11:7, 11:5). Nach dem Pausentee sind erst einmal wieder die Maberzeller am Zug - und zwar eindeutig. Robert Svensson hat wenig Mühe, Gabriel Stephan mit 11:6, 11:2, 11:4 abzufertigen. Nun kommt es zum Spitzeneinzel Wang vs. Achanta. Und der Inder schlägt erneut zu und lässt tatsächlich sogar Wang Xi alt aussehen (11:9, 11:7, 5:11, 4:11). Das Doppel muss die Entscheidung bringen. Steht eine Sensation bevor?

Fast, aber auch nur fast: Am Ende müssen die wackeren Münchner Vorstädter den Osthessen vor 350 Zuschauern doch zum Sieg gratulieren, da Meng/Svensson sich nach einer Gesamtspieldauer von zwei Stunden und 35 Minuten knapp gegen die Gräfelfinger Frasch/Stephan behaupteten (10:12, 11:8, 11:8, 15:13). +++

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