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21.03.11 - KÜNZELL

Patrik SINKEWITZ kämpft gegen Doping-Vowürfe - Öffnung der B-Probe beantragt

Der osthessische Radrennfahrer Patrik Sinkewitz beteuert angesichts der neuen Doping-Vorwürfe weiterhin seine Unschuld. Wie die "Süddeutsche Zeitung" meldet, hat der Sportler die Öffnung der B-Probe beantragt. In mehreren Einträgen, die in seinem Namen auf der Seite eines sozialen Netzwerkes online gingen, richtete sich der Rennfahrer am Montag an seine Fans, Freunde und Kritiker. "Fakt ist, man hat eine Substanz bei mir gefunden, jetzt muss und werde ich klären, wie das sein kann - oder besser gesagt, dass es nicht sein kann", heißt es dort. Sinkewitz selbst war bisher für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Am vergangenen Freitag hatte der Weltverband UCI die vorläufige Suspendierung von Patrik Sinkewitz (Foto: Archiv) bekanntgegeben. In einer Blutprobe, die der 30-Jährige beim Großen Preis von Lugano am 27. Februar 2011 abgegeben hatte, war das Wachstumshormon HGH nachgewiesen worden. Laut UCI ist dies die erste Suspendierung wegen HGH im Radsport überhaupt. Sollte auch die B-Probe positiv ausfallen, droht dem Sportler, der aus Künzell (Kreis Fulda) stammt, eine lebenslange Sperre. Sinkewitz hatte im Jahr 2007 nach einer positiven Blutprobe zugegeben, mit einem testosteronhaltigen Gel gedopt zu haben. (th) +++

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