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13.04.11 - MOTORSPORT

SCHUHEJ-Team freut sich auf Vogelsberg-Rallye - Zweiter DRM-Lauf

Auch für das Schuhej Rallyeteam steht mit der Rallye Vogelsberg am kommenden Wochenende ein weiteres Saison- Highlight auf dem Terminplan. Fahrer Jörg Schuhej verbindet mit der Heimrallye, die er 1987 zum ersten Male als Rallye Schlitz/ Lauterbach bestritt, eine ganz besondere Beziehung. Viele tolle Erfolge und Erlebnisse, aber auch herbe Enttäuschungen auch durch Unfälle und technische Ausfälle, wie letztes Jahr, stehen in den Annalen des Teams. Auf dem Beifahrersitz nimmt wieder Steffen Reith ( Schwalmtal) Platz, der mittlerweile zu den Top-Beifahrern der Nationalen Szene zählt und auch schon internationale Erfolg vorzuweisen hat.

Beim Saisonstart im Hohen Norden, der Wikinger Rallye, konnte das Team bis zum technischen Ausfall auf der fünften Wertungsprüfung sehr gute Zeiten vorweisen. Das Team startet wie gewohnt für den Deutschen Motorsportverband und den MSC Fulda auf dem neu gestylten Mitsubishi Lancer EVO 7. Da die Homologation in der Gruppe N ausgelaufen ist, erfolgt die Wertung in der Division 7, die durch absolute Hochkaräter (u.a. Rausch/ Steinacker Opel Ascona u. Alexy/Knaus Audi S2) bärenstark besetzt ist.

Sehr enttäuscht ist das Team über die Berichterstattung in einem Teil der heimischen Medien. Speziell einige heimische Teams, die vor der Haustür ihre Sponsoren präsentieren, werden, warum auch immer, anscheinend vergessen. „Der Veranstalter braucht sich dann über zurückgehende Starterzahlen, insbesondere der sogenannten Heimaskaris nicht zu wundern. Der Deutsche Motorsportbund DMSB hat der Deutschen Rallyemeisterschaft durch eine regelrechte West - Meisterschaft unter Ausschluss der besonders begeisterten Rallye-Fans aus den neuen Bundesländern schweren Schaden zugefügt.

Warum der Veranstalter und seine Medienleute sich ähnlich verhalten ist mir unverständlich.“ so Jörg Schuhej. „Wir benötigen wie alle anderen jede Unterstützung, um unsere Boliden überhaupt noch an den Start bringen zu können. Die Wenigsten können sich vorstellen, was es für einen Aufwand bedeutet und welche Hingabe zu diesem Sport es erfordert, dies alles überhaupt irgendwie hinzubekommen“ ergänzt er. Trotzdem freut sich das Team auf die vielen eigenen Fans und Freunde, die am Streckenrand mitfiebern und kräftig die Daumen drücken. +++


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