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- Fotos: Johannes Gebhardt

22.05.11 - WASSERBALL

WF Fulda überzeugten: 20:5 gegen Ludwigshafen - Tür für Aufstieg offen

Klarer Sieg für die Wasserfreunde Fulda gestern Abend gegen WSV Ludwigshafen. Mit 20:5 (4:1, 6:2, 6:1, 4:1) schickten die Osthessen ihre Gäste nach 32 Spielminuten nach Hause. Damit steht die Tür ins Aufstiegsturnier wieder offen. "Neues Spiel, neues Glück", dieses Sprichwort stand gestern vor dem Wasserballspiel Wasserfreunde Fulda gegen den WSV Ludwigshafen. In der zweiten Wasserballliga Süd wird Ludwigshafen neben Fulda als Meisterschafts- und somit Aufstiegskandidat gehandelt und musste aus Fuldaer Sicht unbedingt geschlagen werden, um sich den Weg ins Aufstiegsturnier offen zu halten. Gerade nach dem peinlichen Unentschieden vor zwei Wochen gegen den Aussenseiter Friedberg (osthessen-news berichtete: http://osthessennews.de/beitrag_A.php?id=1197479), sollte es gestern Abend mal wieder "krachen", um die Schuld bei den Zuschauern zu begleichen.

Und es "krachte". Insgesamt 20 mal für die Wasserfreunde und anders als im letzten Spiel hatte dieses Mal niemand Angst, dass das Spiel verloren werden könnte. Von Anfang an zeigte Fulda durch eine souveräne Leistung, wer der Herr im Hause ist und ließ absolut nichts anbrennen.

Von den noch verbleibenden drei Heimspielen galt das Spiel gegen Ludwigshafen als das wichtigste. Gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf musste unbedingt ein Sieg her. Die Anspannung war also groß, das Team aber bestens vorbereitet. In Bestbesetzung konnte angetreten werden: Laszlo Csanyi kümmerte sich um das eigene Tor, während Routinier Andreas Reinhard zusammen mit Kapitän Tarek Bary und der "Ungarn-Fraktion" Balazs Borbely, Jozsef Katona und David Horvath das gegnerische Tor bearbeitete. Und diesmal ging der Plan auf. Die Abwehr stand gut, um Welten besser als noch vor zwei Wochen. Gegenkonter wurden durch Absprache und frühes Zurückkommen fast gänzlich ausgeschlossen, während eigene Konter durchliefen, als sei es ein Trainingsspiel. Immer wieder war ein Fuldaer frei vorm Tor und konnte verwandeln.

Das Ergebnis spricht Bände: In vier Vierteln nur fünf Gegentore gegen den Tabellendritten ist sehr gut, wenn dann aber noch 20 eigene Tore fallen, ist das annähernd unglaublich. Im Schnitt fiel fast alle 90 Sekunden ein Tor für Fulda - diesmal kamen die rund 380 Zuschauer wirklich auf ihre Kosten und applaudierten anerkennend für die 13 Kämpfer im Wasser.

Fulda zeigte gestern Abend, dass es das Potential besitzt, in der ersten Wasserballbundesliga mitzumischen. Wenn dieses Leistungsniveau gehalten werden kann und die Mannschaft so zusammenspielt, dann dürfte auch das Aufstiegsturnier kein Problem werden. Vorher müssen allerdings noch zwei Spiele gewonnen werden. Nächsten Sonntag um elf Uhr zu Hause gegen den Tabellenletzten Worms und am 25.6. ebenfalls im Sportbad Ziehers gegen Canstatt II.

Fulda spielte mit: Laszlo Csanyi (Tor), Balazs Borbely (2 Tore), Leopold Schollmeier, Andreas Reinhard, Dominik de Beisac (1 Tor), Tarek Bary (4 Tore), Alexander Hörl (1 Tor), David Horvath (8 Tore), Lukas Geiger, Marvin Hohmann (2 Tore), Philipp Weber (1 Tor), Jozsef Katona, Phillip Müller (1 Tor)(Johannes Gebhardt) +++































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