Archiv

- Fotos (5): Steffen Huder
15.06.11 - RADSPORT
RSC `77 Bimbach ist stolz! 1.431 Radsportler auf Marathonstrecken - Rekord
Der RSC `77 Bimbach hat am Pfingstwochenende einen neuen Teilnehmerrekord für seine Marathonstrecken erreicht: 1.431 Radsportler wagten sich am Sonntag auf die beiden angebotenen Langdistanzen. Neben dem Rhön-Radmarathon waren bei bestem Radlerwetter auch 2.680 Fahrer auf den Strecken des Rhön-Special-Cups unterwegs - und sammelten weitere Wertungspunkte für diese Serie..
Pfingsten und Bimbach – das gehört für viele fest zusammen und ist ein wichtiger Termin im (Radsport) Kalender. Und so kamen auch in diesem Jahr wieder insgesamt 4.111 Radsportbegeisterte aus der Region, Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern nach Bimbach, um auf den verschiedenen Strecken des RSC `77 Bimbach an den Start zu gehen. Seit mehr als 30 Jahren richtet der Verein nun bereits diese Traditionsveranstaltung aus, die neben dem Rhön-Special-Cup auch Gastgeber für eine der vier Marathonveranstaltungen des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) ist.
Und auch in diesem Jahr hatte der RSC `77 Bimbach für Jeden die richtige Strecke im Angebot: von 20 km Familientour und 40 km für Mountainbike-Fahrer über 50 km, 75 km und 115 km beim Rhön-Special-Cup bis hin zu 201 und 238 km bei den beiden Marathonstrecken. Diese stießen auf besonderes Interesse und konnten mit 1.431 Teilnehmern einen neuen Rekord verzeichnen. Für die Stärkung der Sportler sorgten Verpflegungsstationen entlang der Strecke – und über 200 ehrenamtliche Helfer, die unter anderem 60 Kisten Bananen und kostenfreie Getränke des Hauptsponsors Rhön-Sprudel an die Radfahrer verteilten.
Zweiter Lauf zum Rhön-Special Cup
Feierte der Rhön-Special-Cup in den Vorjahren immer seine Premiere in Bimbach, so konnten sich die insgesamt 2.680 Teilnehmer in diesem Jahr bereits ihren zweiten Wertungspunkt von insgesamt fünf für die Sammelkarte der Rhön-Special-Cup-Serie sichern. Neben den fünf Strecken für Rennradfahrer boten die Bimbacher in diesem Jahr auch wieder eine 20 km lange Familientour an. Bereits zum dritten Mal in Folge konnten die Fahrer ihre Wertungspunkte auch auf einer Mountainbike-Strecke sammeln, die mit 40 km über Feld- und Waldwege in der näheren Umgebung führte. Als „Belohnung“ wartete auf alle Teilnehmer die große Tombola, bei der am Nachmittag hochwertige Preise - gestiftet von der Sparkasse Fulda - verlost wurden.
Teilnehmermagnet Rhön-Radmarathon
Weiter, höher, extremer – das war in diesem Jahr das Motto des Rhön-Radmarathons. Denn neben der traditionellen Marathonstrecke mit 201 km und 3.200 Hm bot der RSC `77 Bimbach in diesem Jahr auch den Rhön-Radmarathon Extrem mit 235 km und 4.300 hm an. Und diese neue Distanz sorgte auch gleich für einen neuen Teilnehmerrekord: 1.431 Fahrer konnte der RSC ´77 Bimbach auf beiden Marathonstrecken begrüßen. „Das ist eine Premiere für unseren Verein. Noch nie wurden die Marathonstrecken so gut angenommen“, freute sich Wolfram Michel, Vorstand des RSC `77 Bimbach. Vielleicht ein Grund für den großen Zuspruch: der Rhön-Radmarathon Extrem gehört mit seinem Streckenprofil zu den beiden anspruchsvollsten Radmarathon-Veranstaltungen in ganz Deutschland.
Die Fahrer erwartete also eine extreme Herausforderung - und sie wurden für ihren Mut belohnt. Die landschaftlich reizvollen Strecken beider Marathon-Distanzen führten durch das Biosphärenreservat Rhön mit seinen drei Bundesländern Hessen, Thüringen und Bayern. Höhepunkt beider Strecken war auch in diesem Jahr die Überquerung der 950m hohen „Wasserkuppe“ - Hessens höchstem Berg. Der weiteste Punkt der Strecke war das knapp 61 km entfernte Willmars in Bayern. Zurück nach Bimbach ging es durch Berge und Täler der Hoch- und Vorderrhön - Steigungen von bis zu 18% - wie hinauf auf die „gefürchtete“ Ebersburg - waren dabei keine Seltenheit. Die Extrem-Strecke hielt zusätzlich zur normalen Distanz noch weitere Anstiege über die Hochrhön für die Fahrer bereit. +++