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Betreiber Jan Staubach (re) - Fotos: Anna Medlin

15.06.11 - POPPENHAUSEN

Noch befindet er sich im Bau - aber im kommenden Monat wird der so genannte „Team Tower“ eröffnet. Allein der Mittelstamm ist knapp 20 Meter lang und wiegt 4 Tonnen. Wer den Weg nach oben geschafft hat, kann einen grandiosen Ausblick von der 50 Quadratmeter großen Plattform genießen. Sie ist Bestandteil einer neuen "sportlichen" Einrichtung, die von den Betreibern Jan und Carolin Staubach in der Rhöngemeinde Poppenhausen (Landkreis Fulda) vorgestellt wurde: ein Hochseilgarten. 5,5 Tonnen Holz wurden für den "Team Tower" mit luftiger Fläche in 21 Metern Höhe verbaut. Und nach unten geht es auf zwei Wegen: kletternd oder springend.

„Wir haben uns ganz bewusst für Holz entschieden, damit es in die Natur passt.“ erklärt Staubach die Wahl des Baustoffes. Auch Bürgermeister Manfred Helfrich zeigte sich erfreut über die Standortwahl Poppenhausen: „Ich erhoffe mir auch positive Einflüsse auf den heimischen und regionalen Tourismus.“ Helfrich sieht die in Poppenhausen angebotenen Natursportarten komplettiert.

Die auf dem Kopf stehende Pyramide mit dreieckiger Panoramafläche bietet viele Möglichkeiten. Eine Vielzahl von Elementen und Übungen können auf dem Weg nach oben überwunden werden. Unterschiedliche Höhen und Schwierigkeitsgrade machen die Konstruktion nicht nur für Geübte interessant. So belohnt die Kletterschlange ihren Besucher mit einem lachenden Gesicht aus Kletterschlaufen. Die Anlage ist mit Schaukeln, Auslegern, Netzen, Leitern, Griffen und Schwebebalken ausgestattet.

"Der Hochseilgarten Poppenhausen ist keine herkömmliche Kletterkonstruktion, sondern ein Team Tower" betonen die Betreiber. An Kletterstange, Himmelsleiter oder Netz sollen sich Klettergruppen in Teamgeist und Kommunikation üben. Kletternd, balancierend, frei stehend oder springend sollen die Kletterer miteinander Absprachen treffen und Vertrauen aufbauen. Auch Schulklassen und Familien sind willkommen, es sollen spezielle Thementage angeboten werden. (am)+++


Volker Baumgarten, Jan Staubach und Manfred Helfrich (von links)


Der Blick von oben

Bauen in 20 Metern Höhe - natürlich gesichert.


Manfred Helfrich, Jan und Carolin Staubach (von links)


Die Absprungplattform vom Boden aus



Die Himmelsleiter ist nur mit Teamwork zu erklimmen.





Das Kletternetz ist eine besondere Herausforderung: Es ist nur oben fixiert und dadurch sehr flexibel.

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