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- Alle Fotos: Christian P. Stadtfeld

Public Viewing-Premiere am Sonntagabend im Innenhof des Bildungsunternehmens Dr. Jordan in der Fuldaer Innenstadt ...

27.06.11 - FULDA

Wer sich an die tollen Tage der Männer-Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr und die Riesenstimmung beim "Public Viewing" im Fuldaer Schlosshof erinnert, der wird gestern Abend enttäuscht gewesen sein. Der Grund: im Schlosshof war "tote Hose", dafür hat die "fulda event GbR" mit dem Innenhof des Bildungsunternehmens Dr. Jordan an der Rabanusstraße sich einen neuen Standort gesucht. War es jetzt "nur" die Tatsache der Frauen-WM oder auch die geänderten Rahmenbedingungen? Mit "nur" 250 Fußballfans war das Public Viewing eher "dünn" und auf jeden Fall noch deutlich steigerungsfähig.

An den äußeren Rahmenbedingungen sollte es nicht liegen, denn für flüssige und feste Verpflegung war gesorgt - und das bei moderaten Preisen und kurzen Wegen. Wenn mehr kommen, müsste es auch mehr Sitzgelegenheiten geben - und die helle Nachmittagssonne macht das Anschauen der überdimensionalen Bildwand gewöhnungsbedürftig - weil die Umgebung zu hell. Bei Abendterminen sollte das kein Problem sein. Die Tonausstattung dagegen bestens, überall im "Geviert" war der TV-Kommentar gut zu hören. Ringsherum viele Fahnen, man zeigt sich international. Der Eintritt ist frei - für alle, die sich aus Sicherheitsgründen von der Security abtasten lassen und die Getränke draußenlassen. Und die Polizei: sie war präsent, aber wird wohl auch in Zukunft eher präventiv zugegen sein - Fußballfans sind doch "ein friedliches Völkchen".

Dass die deutschen Frauen - Kommentar eines Mannes: "Mensch, die Weiber können ja ganz gut spielen" - nur ein 2:1 schafften und nicht wie erwartet mehr Treffer erzielten, ist zu bedauern, aber am Ende zählt ohnehin nur der Sieg. So gesehen steht also nichts im Wege, sich am kommenden Donnerstag um 20:45 Uhr wieder "bei Dr. Jordan" zu treffen, wenn Deutschland in Frankfurt/M. gegen Nigeria spielt. Der neue Public Viewing"-Platz hat es verdient - und könnte bei mehr Besuchern durchaus auch ein Garant für tolle Fußballstimmung sein. (Martin Angelstein). +++


Beim ersten Deutschland-Spiel der Frauen WM 2011 kamen nur 250 Fans zur LIVE-Übertragung.




















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