Das Team Bischofsheim belegte bei der Bike Trans Germany unter 75 Teams den 19. Platz. „Eine sehr gute Leistung“, lobte Bischofsheims Tourismusreferent Gerhard Nägler die sechs Sportler, die für Bischofsheim in die Pedale traten. Es waren Leo Zirkelbach (Schönau), Mario Benkert (Bad Neustadt), Jörg Kufel (Wildflecken), Martin Voigt (Wildflecke), Walter Lauter (Bad Kissingen), Marek Jagos (Wildflecken) und als siebter im Team Darius Krzyzowski (Oberwildflecken), der den Teambus fuhr, den das Autohaus Wirth aus Wildflecken zur Verfügung stellte.
Bedenkt man, dann die Rennserie auf sehr hohem Niveau ausgetragen wird, dass die ersten zehn Teams im Grunde Profiteams sind, dann ist ein 19. Platz eine herausragende Leistung, so Tourismusreferent Gerhard Nägler. Das Geheimnis für den Erfolg des Team Bischofsheim lag in der Harmonie der Gruppe, darüber waren sich alle einig. Es gab weder Konkurrenzdenken noch Leistungsdruck, sondern gegenseitige Unterstützung und Ermutigung. „Kleine Nettigkeiten untereinander“, nannte es Martin Voigt. Sei es beim Gepäcktransport, beim Waschen der Räder oder durch aufbauende Gespräche, wenn einer aus dem Team einen Durchhänger hatte. Dazu kam natürlich auch noch der Humor, der Garant für eine gute Stimmung war. „Wir waren definitiv die lustigste Truppe und das nicht nur am letzten Abend. Wir waren einfach cool drauf. Jeder hat sein Bestes gegeben“, fasste es Walter Lauter zusammen.
Bildunterschrift: Eintrag des Team Bischofsheim in das Goldene Buch der Stadt Bischofsheim. Das Bild zeigt von links: Bürgermeister Udo Baumann, Marek Jargos, Walter Lauter, Mario Benkert, Darius Krzyzowski, Martin Voigt, Leo Zirkelbach und Tourismusreferent Gerhard Nägler. Es fehlt Jörg Kufel.
Zum Start der Bike Trans Germany: http://www.rhoen-aktuell.de/beitrag_G.php?id=1197385 .
Bürgermeister Udo Baumann dankte und gratulierte den Sportlern für ihre tollen Leistungen und Ergebnisse, sie seien Botschafter von Bischofsheim und der gesamten Region. Durch das Team Bischofsheim werde Bischofsheim als Mountainbike-Standort nach außen hin bekannt gemacht. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn Bischofsheim auch wieder einmal Etappenort des Rennens sein könnte, doch das liege in der Hand des Veranstalters. Gleichzeitig machte Baumann darauf aufmerksam, dass in Moment im Rahmen der Kreuzbergallianz ein Mountainbike-Event erarbeitet wird, das im Jahr 2012 angeboten werden soll und sicherlich den Fokus auf die Kreuzbergregion als Mountainbike-Region ziehen wird. Über die Platzierungen gab Tourismusreferent Gerhard Nägler Auskunft. In der Kategorie Men belegte Martin Voigt Platz 175, Mario Benkert Platz 185 von 458 Teilnehmern. In der Kategorie Master wurde Jörg Kufel 32, Marek Jargos 289 unter 369 Teilnehmern. In der Klasse Senior wurde Walter Lauter 33, Leo Zirkelbach 36 unter 121 Teilnehmern.
Zwei kleine Pannen
Alle Teilnehmer waren mir ihren Ergebnissen und Platzierungen zufrieden. Niemand wurde krank, es gab keine Ausfälle, keine Unfälle oder größere Pannen. Lediglich Jörg Kufel hatte Pech, in einer Etappe hatte er gleich zweimal einen Platten und seine Luftpumpe war defekt. So war er auf Hilfe von anderen Teilnehmern angewiesen. Angehalten und ausgeholfen, hat schließlich Gerd Hüther aus Burglauer, ein alter Fußballkollege von Kufel. Trotz dieser Zwischenfälle konnte Kufel sich hervorragend platzieren. Im Rückblick monierte Walter Lauter sein Gewicht. „Zuviel Gewicht am Start“, doch nun sei einiges runter und das möchte er nun so halten. Nächstes Jahr ist er wieder mit dabei und wünscht sich die selbe Zusammensetzung der Gruppe, da das harmonische Miteinander ja der Garant für das tolle Rennen war.
Marek Jargos ist 2012 auch wieder mit dabei, die Harmonie in der Mannschaft und das Fahren am Limit waren für ihn Antriebsfeder. „Ich war das dritte Mal dabei und habe gedacht, dass es leichter wird, wird es aber nicht.“ Mario Benkert hatte einen Platten kassiert, doch nimmt er diese Panne mit Humor. „Sonst war alles gut“. Alles gut, war auch Leo Zirkelsbachs Kommentar. Sehr zufrieden ist er mit seinem Ergebnis, zumal er im Vorfeld durch eine Blindarmoperation einen Trainingspause hinnehmen musste. „Ich habe kürzer aber dafür härter trainiert.“ Martin Voigt richtete den Fokus auf die Region, denn mit der Mannschaft sei es gelungen, mit Fahrern aus Orten rund um den Kreuzberg ein tolles Ergebnis für die Kreuzbergregion zu erzielen. „Es hat einfach für alle gepasst“, so Voigt. Zusammen geschweißt haben nicht nur die Bischofsheim-Trikots, mit denen das Team bei der Bike Trans Germany unterwegs war, sondern das menschliche Miteinander. Die Trikots sind im übrigen nicht nur den Team vorbehalten, sie können in der Tourist-Information erworben werden, bei Bedarf wird eine Sammelbestellung aufgegeben werden.(me)+++