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01.07.11 - FULDA

Frauenfußball weiter "auf Sparflamme" - Erleichterung bei Fans über 1:0 Sieg

Der Frauenfußball kocht bei den deutschen Fans weiter "auf Sparflamme". Die Super-Party und die tolle Stimmung wie beim Fußballsommermärchen im letzten Jahr mit einem riesigen Fahnenmeer, Trötengeheul und tausenden feierlaunigen Fans sind bei der Frauen Weltmeisterschaft auch nach dem zweiten Sieg der deutschen Mannschaft ausgeblieben. Am Donnerstagabend setzte sich die Nationalelf in Frankfurt gegen Nigeria durch. 1:0 für Deutschland hieß es am Ende des 93-minütigen Spiels in der Mainmetropole. Es war über weitere Strecken von Zittern und Bangen geprägt - eine dicke Erleichterung erfuhr die Elf in der 53. Minute, als Simone Laudehr den Ball in das nigerianische Tor feuerte.

Von einer "Glanzleistung" war am Ende jedoch nicht die Rede - "ich hätte mir mehr Tore gewünscht", sagte ein 22-jähriger Fan aus Fulda beim "public viewing" im Innenhof des Bildungsunternehmens Dr. Jordan gegenüber osthessen-news. Ein anderer meinte: "Sie hatten einfach nur Glück, aber ich bin stolz auf den Sieg." Bei diesem zentralen Treffpunkt in der Fuldaer Innenstadt war die Stimmung der Zuschauer gehalten.

Die Polizei sprach von etwa 350 Fans zu Spitzenzeiten- damit waren es 100 mehr als beim Auftakt am letzten Sonntag (osthessen-news berichtete ausführlich darüber: http://www.osthessen-news.de/beitrag.php?id=1199656 ). Viele Fans hatten sich zwar auch dieses Mal wieder mit Deutschland-Trikots, Fahnen und vereinzelt auch mit Tröten ausgerüstet, aber von "großer Freude" war nichts zu spüren. Ein Auto-Korso in der Barockstadt ? Fehlanzeige!

Im so genannten "Bermuda-Dreieck" gab es einige Kneipen und Lokale wie etwa das "Schöppchen" oder die "Partykneipe ALTSTADT", die das WM-Spiel auf großen Flachbild-Fernsehern für ihre Gäste zeigten. Aber auch dort war nicht die große Masse, wie man es von der Live-Übertragung bei der Männer-WM im Sommer letzten Jahres gewohnt war.

Mit dem Sieg gegen Nigeria stehen die deutschen Fußball-Frauen nun schon nach dem zweiten Vorrunden-Spiel im Viertelfinale. Bleibt zu hoffen, dass sich mit zunehmender Chance auf den WM-Titel das Interesse der Bevölkerung an diesem großen Fußballereignis und damit auch am Frauenfußball deutlich steigert. (Christian P. Stadtfeld). +++










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