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07.07.11 - TRIATHLON

Deutsche Meisterschaften auf Olympischer Distanz - Trotz Reifenpanne im Ziel

Bei der Premiere des ersten "T3-Triathlons" in Düsseldorf am vergangenen Wochenende waren auch drei Fuldaer Athleten des Triathlonvereins Tri-Force am Start. Es war beeindruckende Kulisse: die rund 2000 Triathleten, die über unterschiedlichste Distanzen ins Rennen gingen, wurden von circa 35000 Zuschauern angefeuert. „Zwar waren die Wetterbedingungen für uns fast perfekt, aber da das Startfeld sehr groß war, wurde das Schwimmen viel mehr ein Kampf als das ein technisch sauberer Schwimmstil möglich wäre“, berichtet Christoph Südfeld, der in der Alterklasse M45 startete.

Die Radstrecke war durchweg flach und konnte deswegen von Peter Leinweber (Altersklasse M45) und Georg Dreßler (Altersklasse M40), die das Dreierteam komplettierten, schnell gefahren werden. Südfeld war mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 36km/h unterwegs, als ihm bei Kilometer 34 der Hinterreifen platzte. „Das war sehr ärgerlich, aber was soll man machen? Ich bin stehend mit Gewicht auf dem Vorderrad weitergefahren und habe es dadurch noch zur Wechselzone II und auf die Laufstrecke geschafft“, so Südfeld augenzwinkernd. Die 10-Kilometer-Laufrunde liefen die Fuldaer fast komplett mit Anfeuerrufen der zahlreichen Zuschauer. Dadurch motiviert mobilisierten Südfeld und Drechsler noch einmal alle Kräfte und absolvierten die Distanz deutlich unter 40 Minuten.

Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Olympisch in den Altersklassen:

In 2h 14min 19sec kam Christoph Südfeld auf Platz 19 in der M45.

In 2h 18min 24sec kam Georg Dreßler auf Platz 27 in der M40.

In 2h 22min 50sec kam Peter Leinweber auf Platz 38 in der M45.

„Wie Espenlaub gezittert“ Fuldaer Triathleten beim 25. Erfurt-Triathlon mit guten Ergebnissen

Der Schauplatz des Geschehens bei Sommer untypischen, eisigen Temperaturen war der Stausee Hohenfelden bei Erfurt, an dem die Fuldaer Triathleten Jutta Weigel und Matthias Größl am vergangenen Wochenende über die Sprintdistanz 750 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5,5 Kilometer Laufen starteten. Es sollte – wie bereits so oft in der Saison 2011 – wieder einmal nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch ein Kampf mit und gegen Witterungsbedingungen werden. „Am Samstagmorgen herrschten geradezu herbstliche Temperaturen. Wir standen am Start im Wasser des Stausees und haben regelrecht wie Espenlaub gezittert. Glücklicherweise war aber das Wasser wärmer, als die Außentemperaturen“, erzählt Jutta Weigel. Aber im Vorfeld sei man schon völlig durchgefroren gewesen, wie auch Matthias Größl bestätigte.

Auch auf dem Rad wurde den Sportlern trotz der Anstrengungen nicht wirklich warm – die Muskulatur blieb kalt. Und doch konnte Weigel auf der Rad-Wendepunktstrecke erkennen, dass sie sich in der Gesamtplatzierung unter den weiblichen Athleten bereits auf den Rang 6 vorgearbeitet hatte und als 4. Frau auf die Laufstrecke ging. „Das motiviert natürlich und mobilisiert Kraftreserven, die ich auch nutzen und umsetzen konnte“, resümiert die Triathletin, beendete das Rennen als 2. Frau in der Gesamtwertung und sicherte sich zudem noch Rang 1 in der Altersklasse. Matthias Größl errang Platz 13 seiner Altersklasse. +++

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