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Bei der technischen Kontrolle werden alle Flugzeuge der Grand Prix Piloten genauestens verwogen - Alle Fotos: Lothar Schwark

Der Österreicher Eduard Supersperger (vorne) überprüfte noch einmal seine Instrumente.

22.07.11 - WASSERKUPPE

Thermik-Pause! Segelflieger warteten am Tag 1 des Grand Prix Finales

Nicht gerade vom Wetter verwöhnt wurden am ersten Trainingstag (Donnerstag) die 20 angereisten Aufwindexperten des Internationalen Segelflieger Grand Prix Finales auf der Wasserkuppe. Die eingeflossene Luftmasse präsentierte sich kühl, schauerartig und daneben gab sich zeitweise die berühmte „Knofe“ (Ausdruck aus den 30er Jahren) die Ehre. Ab 15. 00 Uhr Ortszeit klarte es über der Rhön dann etwas auf und einige Teilnehmer unternahmen noch einen kurzen Testflug. Beim Briefing wurden die Luftsportler von Championship Direktor Dr. Hanno Obermayer über die örtliche Luftraumsituation eingewiesen. Ebenfalls fand ein Sicherheitsbriefing statt.

Danach stellten alle Piloten ihre Segelflugzeuge Rene Sobolewski vor, der mit seinem Team die technische Kontrolle durchführte. Dabei wird das Gewicht vom Flugzeug mit Zuladung (Pilot und Wasserballast) festgelegt. Beim Grand Prix Finale darf die Flächenbelastung eines Wolkenrenners nicht den vorgeschriebenen Wert überschreiten (50 kg/m2). Vor jedem Flug werden die Segelflugzeuge dafür auf einer speziellen Waage gewogen. Trotz dem eher verhaltenen Wetter schauten schon einige Zaungäste auf der Wasserkuppe vorbei. Das Warten auf fliegbares Wetter wird voraussichtlich schon am heutigen zweiten Trainingstag beendet sein. Das Wetter wird wohl Thermikflüge zulassen. Wieder einmal bewahrheitet sich ein Sprichwort der Segelflieger: „Wenn du eine Wüste begrünen willst lege eine Segelflugweltmeisterschaft hinein“.

Selbst im ansonsten staubtrockenen Australien klappte diese Regel schon bei Weltmeisterschaften. Die Organisatoren auf der Wasserkuppe sind zuversichtlich dass das Regensoll nun aber erfüllt ist. So hofft man dass die Aufwindjäger h e u t e gegen Mittag abheben können. Ab dem 23. Juli wird’s dann mit einem hoffentlich ersten Wertungsflug ernst. Das offizielle Briefing findet um 10.00 Uhr auf der Wasserkuppe in einer Halle der Segelflugschule statt. Wenn es gut läuft, heben die Segelflieger dann gegen 12.00 Uhr ab. Fünf Schleppflugzeuge befördern sie dann zu den Aufwinden. „Spannend“ wenn die Piloten dann im Regattastart auf ihre Luftreisen gehen. Auf einer großen Leinwand können die Piloten dann mit einer Flugwegverfolgung bei ihrem Kampf um Punkte verfolgt werden. (Lothar Schwark) +++


Der Deutsche Sebastian Nägel freut sich auf die Luftrennen über der Rhön

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