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- Fotos: Hendrik Urbin

04.09.11 - TISCHTENNIS

An diesem Wochenende startet die Tischtennis-Bundesliga in ihre 46. Saison. Doch die Spielzeit 2011/12 ist etwas ganz Besonderes, denn es ist die erste Saison seit der Verselbstständigung der TTBL vom Deutschen Tischtennis-Bund. Seit dem 1. Juli 2011 organisiert und vermarktet die TTBL Sport GmbH mit Sitz im osthessischen Fulda die stärkste Liga Europas.

Die TTBL ist am Samstagabend Punkt 19 Uhr mit dem Hessenderby TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gegen die TG 1837 Hanau gestartet. Nach knapp einer halben Stunde führt Fulda mit 1:0 nach einem 3-Satz-Sieg (12:10 / 11:06 / 11:02) von der Nr. 1 Wang Xi (Fulda) gegen Ruwen Filus.

Das 2. Einzel bestreiten Jan-Ove Waldner (45/Fulda) gegen Zi Yang (27/Hanau). Die beiden ersten Sätze holte sich Yang mit 09:11 und 10:12, dann gewann Waldner den 3. und 4. Satz und - unglaublich - auch den 5. Satz mit 16:14 / 12:10 und 11:08....JETZT PAUSE!

Im 3. Einzel stehen sich Robert Svensson (27 / FD) und Steffen Mengel (23 / Hanau) gegenüber. Den 1. und 2. Satz entschied Mengel jeweils mit 07:11 für sich. Dagegen holte dann Svensson die Sätze 3 und 4 mit 11:01 und 11:09. Dann gewinnt Fulda im 5. Satz - es steht 3:0 und Fulda hat damit die ersten beiden Tabellenpunkte in der neuen Saison. Es ist ein toller Einstieg in die neue Saison - wenngleich gegen die Hanauer auch diese Punkte ganz fest eingeplant waren. Aber es hat sich auch gezeigt, dass die Mannschaft aus der Brüder-Grimm-Stadt deutlich stärker geworden ist gegenüber dem Vorjahr.

Sportlich lässt die erste TTBL-Saison in Selbstständigkeit Spannung erwarten. Fast alle der zehn Vereine haben personell aufgerüstet, die Leistungsdichte ist um einiges gestiegen. „Die Liga ist so ausgeglichen wie selten zuvor. Das Rennen um die vier Play-Off-Plätze und der Kampf gegen den Abstieg versprechen Spannung pur“, prognostiziert TTBL- Geschäftsstellenleiter Nico Stehle. Die Mission „Triple-Triple“ von Rekordmeister Borussia Düsseldorf wird also kein Selbstläufer, zumal es einige Neuerungen im Regelwerk gibt.

So kommt dem Spieler an Position 2 nach dem neuen Spielsystem eine erheblich wichtigere Rolle zu als in der Vergangenheit. Zudem wird es statt einem Final Hin- und Rückspiel nur noch ein Play-Off-Finale auf neutralem Boden geben - und ein richtiges Endspiel ist bekanntlich immer für Überraschungen gut. Auch der Testlauf der neuen Coaching-Regel dürfte für mehr Dramatik in den Hallen sorgen, da die Trainer ihren Spielern jetzt auch zwischen den Ballwechseln Anweisungen geben dürfen. +++


Wang Xi gegen ...

... Ruwen Filus (Hanau.


Jan-Ove Waldner gewann gegen ...

Zi Yang.






Robert Svensson siegte gegen ...

... Steffen Mengel.


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