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Dominik Weber beim Zeitfahren

Lars Nordmeier

15.09.11 - RADSPORT

Bimbach Radsportler waren am letzten Wochenende bei drei Rennen am Start

Den Anfang machten Dominik Weber und Marco Schmelz in Göttingen beim AOK Zeitfahrcup. Hier ging es um Punkt 14 Uhr in 30 Sek.-Abständen auf die sehr wellige und schwer zu fahrende 26,6 km Strecke. Durch die lange Erkrankung und den Trainingsrückstand kam Weber als 16 und Schmelz als 20 von 60 Startern ins Ziel. Beide waren sichtlich unzufrieden, da sie noch im letzten Jahr Top Platzierungen belegten.

Weiter ging es für Marco Schmelz am Samstag um 17 Uhr in Bimbach. Hier wartete das letzte Vereinrennen des RSC Bimbach - ausgetragen als Einzelzeitfahren um 35,7 km. Gewonnen hat Lothar Habermehl vor dem Vereinmeister 2011 Lars Nordmeier und Marco Schmelz Vereinsmeisterin 2011 wurde Verena Müller und in der U23 hat Lukas Götz den Gesamtsieg errungen. Am Sonntag ist Steffen Scholz bei MTB Rennen am Start gewesen. Kurzstrecke 32 km, 765 hm, 1:37 h, Platz 9

9. Aubachtal MTB Marathon in Wiesthal aus der Sicht von Steffen S.:

"Am frühen Morgen fuhr ich (Steffen S.) leider ganz alleine in den tiefen bayerischen Spessart zur 9. Auflage des Wiesthaler MTB Rennen. Schon die Anfahrt war abenteuerlich: scheinbar in der Wildnis unterwegs, musste man sekündlich mit dem "Bigfoot" auf der Strasse rechnen. Aus der letzjährigen Erfahrung heraus, hatte ich noch im Hinterkopf "nie wieder hier starten". Warum wurde mir klar, als ich mich zur Anmeldung die sogenannte "Höll" hoch quälte; einem Gehweg mit über 30 % Steigung, der als qualvolle Zielgerade dient. Als Jedermannrennen ausgeschrieben, sah man jedoch wenige derartige. Vielmehr glich das Fahrerfeld der Kurzstrecke einem reinen Lizenzblock; dazu einige Werksfahrer der Marken BMC, GHOST und HAIBIKE. Um 10.15 fUhr fiel der Startschuss und das Feld jagte wie auf der Flucht vor den Spessart- Räubern davon. Die Strecke war ein einziger endloser Trail mit ständig steilen und engen Anstiegen und Abfahrten über 765 hm; dazu erschwerte sehr schwüle und heiße Luft die Atmung. Im Ziel reichte es dennoch zu Platz 9 bei den Sen I. Zusammenfassend kann ich das Rennen gut und ehrlich, als das schwerste und härteste in der Region bezeichnen; ein Wiedersehen in 2012 ist daher fraglich. +++


Verena Müller

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