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In der Bildmitte die Weltcup-Siegerin Manuela Schmermund aus Niederaula-Mengshausen. - Foto: Deutscher Schützenbund

11.10.11 - NIEDERAULA

Manuela SCHMERMUND gewinnt in USA den Weltcup der Schützinnen

Auf Manuela Schmermund ist Verlass. Die Weltmeisterin aus Mengshausen im Kreis Hersfeld-Rotenburg gewann beim Weltcup der behinderten Sportschützen im amerikanischen Fort Benning den Sportgewehrwettbewerb. Ein Bericht von Bundestrainer Uwe Knapp, der auch das Mengshäuser Bundesligateam betreut: „Gold für Manuela Schmermund in der Disziplin Sportgewehr-Dreistellung. Nach dem Vorkampf war eine Medaille bereits sicher, nur die Farbe war noch nicht geklärt.

ZUM FOTO: Am Rande des Besuches von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier in Bad Hersfeld zeigte Schmermund stolz dem ON-Fotografen Gerhard Manns die 3 Medaillien, die sie in den USA gewonnen hat.

Die Führende nach der Qualifikation war Lotta Helsinger aus Schweden mit 571 Ringen, gefolgt von Manuela Schmermund aus Mengshausen mit 569. Karen Butler aus Großbritannien folgte auf dem dritten Rang. Mit Natascha Hiltrop vom SV Lengers hatte sich eine weitere deutsche Starterin für das Finale qualifiziert. Dieses Finale war an Spannung nicht zu überbieten. Die Hauptakteure waren dabei Lotta Helsinger, Manuela Schmermund und die an Nummer sechs startende Natascha Hiltrop. Manuela Schmermund begann mit hohen Ergebnissen und verkleinerte so den Vorsprung zu Helsinger. Doch mit einer 10,7 und einer 10,8 baute die junge Schwedin in der zweiten Hälfte des Finales ihren Vorsprung wieder aus. Manuela Schmermund konterte jedoch und setzte Helsinger mit konstant hohen Resultaten unter Druck. Mit dem letzten Finalschuss sicherte sich die Bundesligaschützin der SG Mengshausen den Weltcupsieg. Ihr Finalresultat: 99,9. Lotta Helsinger wurde Zweite. Natascha Hiltrop schaffte mit dem zweitbesten Finalergebnis noch den Sprung vom sechsten auf den vierten Platz. Das war eine äußerst starke Leistung.“

Bronze mit dem Luftgewehr

Auch in der Disziplin Luftgewehr errang Manuela Schmermund eine Weltcupmedaille: Bronze. Mit 390 Ringen in der Qualifikation und 101,2 im Finale der besten Acht musste sie nur Natalie Smith aus Australien und Deanna Coates aus Großbritannien den Vortritt lassen. Beide hatten sich in der Qualifikation schon mit 395 und 393 Ringen vom übrigen Feld abgesetzt. Auch im Luftgewehrfinale der Frauen überzeugte Natascha Hiltrop. Nach einem verhaltenen Auftakt mit 386 Ringen und Rang sechs in der Qualifikation katapultierte sich die Hessenmeisterin aus der Stadt Heringen im Finale noch auf den vierten Platz nach vorn. (Vöckel) +++

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