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Tatwaffe Stein

Zerstörter Helm des Hünfelder Einheitsführers der Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft

27.10.11 - REGION

Gefährlicher Angriff auf Hünfelder Bundespolizisten beim DFB-Pokalspiel

Beim DFB-Pokalspiel der SG Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern, am gestrigen Mittwoch, 26. Oktober 2011 vor rund 45.000 Zuschauer in der Frankfurter Commerzbankarena waren zur Verstärkung der Bundespolizeidirektion Koblenz von der Hünfelder Bundespolizeiabteilung eine Einsatzhundertschaft, die Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft (BFHu) sowie Kräfte der Unterstützungseinheit, des Polizeiärztlichen Dienstes und der Logistikeinheit Einsatzunterstützung/ Standortservice eingesetzt. Die Einsatzkräfte aus Hünfeld sollten den An- und Abreiseverkehr der Fußballfans in relevanten Bahnhöfen überwachen und mit stationären Schutzmaßnahmen Reisende, Bahnanlagen aber auch Geschäfte in den Bahnhöfen vor gewaltbereiten Hooligans schützen.

Weiterhin war es Ziel durch lageabhängige Zugbegleitungen sowie Bereithalten von Eingreifkräften Auseinandersetzungen rivalisierender Fangruppen in den Zügen, Übergriffe auf unbeteiligte Reisende sowie Beschädigungen der Züge zu verhindern. Zu diesem Spiel reisten rund 15 000 Fans mit dem ÖPNV bzw. Entlastungszügen der DB AG und damit im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei an- und ab. Unter den Fans beider Mannschaften besteht ein traditionell feindschaftliches Verhältnis. Deshalb wurde das Spiel von der Polizei und dem Deutschen Fußballbund (DFB) als Risikospiel eingestuft und eine hohe Polizeipräsenz aufgeboten. Die Prognose der Polizei und des DFB, bezüglich der Gewaltbereitschaft der Fans sollte sich bewahrheiten. Aufgrund von Ausschreitungen im Bereich des Stadions unterstützten Kräfte der Hünfelder BFHu die dort eingesetzte Polizei des Landes Hessen.

Im Rahmen dieses Unterstützungseinsatzes verletzte eine unbe-kannte Person einen Einheitsführer der Hünfelder Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit durch einen Stein. Der Stein traf, Gott sei Dank, den Nackenschutz des Polizeihelmes und riss diesen teilweise ab. Nur durch die Schutzbekleidung wurden schwerwiegende Verlet-zungen des Beamten verhindert. Mit „nur“ einer Prellung konnte der Beamte glücklicherweise den Angriff ohne schwere und eventuell sogar bleibende Schäden im Bereich der Halswirbelsäule überstehen.+++


Durch Steinwurf beschädigter schwerer Körperschutz des Beamten

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