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21.11.11 - TISCHTENNIS

"Haben Spiele verdient verloren" - TG 1837 Hanau unterliegt in Grenzau 1 : 3

Endlich konnte der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntagabend den ersten Heimsieg der Saison bejubeln: Mit 3:1 setzten sich die Westerwälder gegen die "Boygroup" der TG 1837 Hanau durch. Maßgeblich dazu bei trug die Aufstellung des Grenzauer Trainers Anton Stefko, der heute Zoltan Fejer-Konnerth sein Vertrauen schenkte und ihn an Position eins aufstellte. Somit traf Fejer-Konnerth gleich im ersten Spiel auf Hanaus Abwehrer Ruwen Filus, eine Aufgabe, die Grenzaus Routinier hochkonzentriert anging. Die Rechung ging auf, Fejer-Konnerth setzte sich in drei engen Sätzen durch und brachte die Gastgeber in Führung. "Wir mussten bei der Aufstellung ein bisschen was riskieren", sagte Stefko. "Li Hu hatte in Hanau im Pokal gegen Filus verloren. Und bei Hanaus Trainer Helmut Hampl muss man immer auch mit einer Überraschung bei der Aufstellung rechnen."

Im nächsten Einzel trafen die beiden Li’s aufeinander und es sah nach einer knappen Kiste aus. Den ersten Satz entschied Li Hu mit 11:9 für sich, den zweiten konnte Li Yang mit 12:10 erkämpfen. Dann jedoch ging der Singapur-Chinese in Diensten des TTC Zugbrücke Grenzau mit 7:1 in Führung und brachte den dritten und vierten Satz sicher nach Hause.

Doch Steffen Mengel brachte die Hanauer wieder heran: Im Duell der Dreier setzte er sich in drei Sätzen gegen Tomasz Pavelka durch, der am Freitag in der Champions-League gegen Dima Ovtcharov noch überragendes Tischtennis gezeigt hatte. Konnte sich das Spiel vielleicht doch noch mal drehen? Das Match zwischen Zoltan Fejer-Konnerth und Li Yang war an Spannung nur schwer zu überbieten - die Akteure wechselten sich mit den Satzgewinnen ab und es sah Ende des vierten Satzes schon so aus, als könnte Yang Li das Entscheidungsspiel erzwingen. Aber Fejer-Konnerth behielt die Nerven, setzte sich im fünften Durchgang mit 11:5 durch und die Grenzauer durften über diesen so wichtigen Sieg jubeln.

Matchwinner Fejer-Konnerth freute sich:"Ich habe schon in den letzten Spielen gespürt, dass wir alle mehr Sicherheit bekommen und besser in Form sind. Heute haben wir uns endlich auch mal dafür belohnt. "Wir haben heute verdient verloren. Grenzau war einfach besser" zollte auch Hanaus Trainer Helmut Hampl den Gegnern Anerkennung. "Li hat seine beiden Spiele leider vergeigt, ihm fehlt es momentan noch an mentaler Stärke."

Zoltan Fejer-Konnerth - Ruwen Filus 3:0 (9, 8, 8), Li Hu - Li Yang 3:1 (9, -10, 7, 5), Tomasz Pavelka - Steffen Mengel 0:3 (-9, -10, -5), Zoltan Fejer-Konnerth - Li Yang 3:2 (9, -8, 8, -5, 5) +++

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