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07.12.11 - SKILANGLAUF

Alexander ECKERT vom WSV legte super Saison-Auftakt hin

Bischofsheim-Oberweißenbrunn. Einen super Saison Auftakt hat Alexander Eckert vom WSV Oberweißenbrunn in seinem ersten Langlaufrennen des Winters vorgelegt. Beim Austria-Cup kam er in der internationalen Wertung der Junioren auf Platz fünf, zugleich war er bester Deutscher Junior. „Ein Super-Ergebnis. Ich bin sehr zufrieden“, freute er sich im Anschluss an die zwei Wettbewerbe, die in Seefeld/Tirol (Österreich) abgehalten wurden. Es handelte sich um den Austria Cup, ausgerichtet vom Tiroler Skiverband, ein FIS-Rennen an dem sich 22 Nationen und 250 Starter beteiligten. „Ein gut besetztes Rennen auf hohem Niveau“, erklärte sein Trainer Marcus Enders, der sich mit den Resultaten des Wochenendes sehr zufrieden zeigte. „Es war mit Abstand das beste Rennen, das Alexander je gefahren ist. 104 FIS-Punkte im ersten Juniorenwettkampf, das ist beachtlich, vor allem da er noch Reserven hat.“

Beachtlich vor allem auch angesichts des hochkarätigen Teilnehmerfeldes wegen. Auf der Rangliste findet sich Martin Koukal, der Tscheche gewann bei der Weltmeisterschaft 2003 die Goldmedaille über 50 Kilometer. Oder der Österreicher Max Hauke, der bei der Junioren Weltmeisterschaft auf Platz 12 kam. Mit am Start Kris Freemann, Noah Hoffmann und Tad Elliott, Mitglieder der Nationalmannschaft der USA, die Olympiaerfahrung haben. „Es ist selten, dass man gegen so Sportler laufen kann“, meint Marcus Enders. Am Samstag ging es in die klassische Loipe. Alexander benötigte für die 10 Kilometer 30:18.2 Minuten, das ist ein Rückstand von 3:46 Minuten auf den Erstplatzierten, den tschechischen Weltmeister Martin Koukal. In der Gesamtwertung der Herren, Junioren und J17 kam Alexander auf Platz 62, in der internationalen Juniorenwertung erreichte er Platz 14. Unter den Deutschen Junioren wurde er fünfter. „Ich bin zu verhalten angegangen und wurde auch in Runde zwei und drei nicht mehr viel schneller. In der vierten Runde, habe ich es nicht mehr rauslaufen können“, kommentierte Alexander Eckert sein Rennen. „Sonntag habe ich besser gekämpft.“ Marcus Enders bestätigt, dass Alexander Eckert recht verhalten startete. „Er muss noch an der Wettkampfeinteilung feilen, aber wir sind auf einem guten Weg.“ Am Sonntag standen 10 Kilometer Skating an.

Hier siegte der Weissrusse Aliaksei Ivanou. Alexander Eckert kam in der Gesamtwertung auf Platz 47, in einer Zeit von 26:50.5 Minuten, das bedeutet einen Rückstand auf Sieger von 2:33 Minuten. In der internationalen Juniorenwertung wurde Alexander fünfter, Deutschlandweit war er bester Junior. Marcus Enders und Alexander Eckert sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. „Mit seiner Zeit kann er die C-Kader Läufer schlagen“, ist sich Marcus Enders sicher. „Ich bin gespannt, wenn er gegen die Läufer des C-Kader des Deutschen Skiverband antritt.“ Am 17. und 18. Dezember könnte es beim ersten Lauf um den Deutschlandpokal soweit sein. „Das Hauptaugenmerk des Winters liegt für Alexander auf dem Erhalt des Kaderstatus. Aber so wie es sich jetzt anlässt, wird es um internationale Einsätze gehen - wenn er gesund bleibt“, erklärte der Trainer. Der erste Continental Cup, vergleichbar mit einem Rennen auf Weltcupniveau, würde dann im Januar anstehen. „Ich muss Alexander für seine Disziplin bewundern und wie er das das alles angeht. Ich weiß, wie hart das ist. Ich bewundere seine mentale Stärke, die er aufbringt“, hebt Marcus Enders hervor.

Vor allem angesichts der Tatsache, dass Alexander wohl nur die Hälfte von dem trainiert, was andere Langläufer an Trainingseinheiten absolvieren. „Er hat relativ wenig Aufwand für so einen Erfolg.“ Letztendlich bestätigt der Erfolg auch Marcus Enders und sein Trainingskonzept. „Ich bin froh, dass es so funktioniert.“ Zufrieden ist Marcus Enders auch mit den Ergebnissen, die Manuel Schrenk beim Austria Cup einfahren konnte. „Für seine Trainingsverhältnisse kann er sehr zufrieden sein.“ Manuel Schrenk nahm nur am Skating-Wettbewerb über zehn Kilometer teil. Hier wurde er 106 in einer Zeit von 30:41.5 Minuten. „Leider hat er auf der letzten Runde 15 Plätze verloren.“ Enders gibt zu bedenken, dass Manuel Schrenk vor zwei Jahren eigentlich aufhören wollte und jetzt läuft er so hochkarätige Rennen mit. „Es ist wichtig für die Gruppe und für Alexander, dass Manuel mit dabei ist.“ Verstärkung bekamen die beiden Jungs von Laura Leitschuh vom TSV Poppenhausen, die über die zehn Kilometer Klassisch den siebten Platz in der Gesamtwertung erreichte und viertbeste Deutsche war. „Ein richtig guter Wettkampf“, kommentierte Enders. „Doch am Sonntag beim Skaten war sie platt, das ging nichts mehr.“ (me) +++

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