Archiv
13.12.11 - RINGEN
Zitterpartie trotz Sieg - RSC Fulda siegt zu Hause gegen AV Alzenau mit 24:15
Beim letzten Heimkampf der Ringersaison konnte die Truppe von Andreas Mattauch die Erwartungen gegen den Mitaspiranten zum dritten Tabellenplatz gut umsetzten. Auch die Gästemannschaft bot ihre beste Aufstellung. Zur Pause konnten die Hausherren die Begegnung Zwischenstand 12:7 für sich entscheiden.
In der zweiten Hälfte dominierten die RSC Ringer erneut und holten von16 möglichen Punkten 8 für sich. Das war mehr als der Trainer auf seinem Zettel hatte. Aber um den ersehnten dritten Platz und das Playoff-Ticket zu erreichen machte die Reserve von RWG Mömbris-Königshofen den Fuldaern einen Strich durch die Rechnung.
Dieser besiegte KSV Rimbach aus dem Odenwald haushoch nach Punkten auf der eigenen Matte und ist somit eine Punkt vor den Fuldaer Ringern. Somit ist die Entscheidung auf die nächste Woche verschoben worden. Eine realistische Chance besteht noch. Der letzte Kampf der Saison ist aber für die Fuldaer alles andere als Leicht. Hier müssen diese gegen die Reserve des KSV Germania Hösbach antreten. Um bei der Abrechnung mit reden zu können muss unbedingt ein Mannschaftssieg eingefahren werden. In der Gewichtsklasse bis 50 kg konnte Fabian Schmidt die auf ihn gesetzte Erwartung sehr gut umsetzten und bezwang seinen Gegner Robin Stroh schon in der ersten Runde nach Schulter. In der Gewichtsklasse bis 130 kg war auf den Fuldaer Punktegarant Ghenadie Schirca wieder einmal absoluter Verlass. Nach einem Schwunggriff und anschließendem Durchdreher musste sein Gegner verletzt aufgeben. Er konnte den weiteren Kampfverlauf nicht fortsetzten. So holte Schirca vier Mannschaftspunkte.
In der Gewichtsklasse bis 55 kg musste der Fuldaer Rudolf Reichenborn die ganze Woche über sein Kampfgewicht reduzieren und machte sechs Pfund Gewicht. Aber der Gästeringer Thorsten Kintscher war einfach zu stark. Der junge Fuldaer fand einfach kein Mittel. Er verlor seinen Kampf durch Schulter in der zweiten Runde. In der 96 kg Klasse bot Serhan Karslioglu wieder einmal eine anschliche Begegnung. Er verlor die einzelnen Runden knapp nach Punkten, aber bei dem unorthodoxen Kampfstil vom Gästeringer Mattias Amrhein hätte es mit ein wenig Glück anders ausgehen können. In der 60 kg Klasse hatte auch die Gästestaffel ihren Sportler Görkem Gülbag abkochen verordnet. Dies ist ihm nicht gelungen und brachte Übergewicht auf die Waage. Da er Senior ist darf nach DRB Kampregeln gegen einen jüngeren diese Begegnung nicht stattfinden. Somit verbuchte der Fuldaer Deniz Karslioglu die Punkte kampflos. In der 84 kg Klasse nahm der Unparteiische Zisch aus Fahrenbach/Odenwald die Regeln mehr als ernst. Er sah nur bei dem Fuldaer Eisfeld regelwidrige Angriffe. Er verwarnte immer wieder den Fuldaer Kämpfer und zum Schluss disqualifizierte ihn ungerechter Weise. Somit kam die Gästemannschaft zu einem unverhofften Sieg.
In der Gewichtsklasse bis 66 A kg freier Stil musste der Fuldaer Khalid Alhadi die Erwartungen des Trainers sehr genau umsetzen. Die Marschroute lautete: “Auf die Chance lauern und Fehler ausnutzen!“ So geschah es auch. In der zweiten Kampfrunde nutzte der Fuldaer Alhadi eine Unachtsamkeit des Gästeringers Patrick Schneider und setzte zu einer verkehrten Schleuder an. Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig als den Kampf für Fulda zu entscheiden. In der Gewichtklasse bis 74 kg B war Vorsicht geboten. Hier stand Stefan Krischeu gegen den Fuldaer Athleten Jevgeni Satsuk gegenüber. Der Punktegarant der Gästemannschaft Krischeu wollte die letzte Chance für sein Team noch umsetzten aber der Fuldaer Publikumsliebling Satsuk legte mit anfänglicher Vorsicht los und bezwang den Gästeringer in der dritten Kampfrunde durch technische Überlegenheit. In der 66 kg B konnte der Fuldaer Steven Lamert gegen den Gästeringer Timo Schickling nichts entgegenbringen und verlor seinen Kampf schon in der ersten Kampfrunde. In der Gewichtsklasse bis 74 kg Freier Stil bezwang Trainer Mattauch seinen Gegner auf Schulter in der zweiten Runde. +++