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Hoch in die Luft springen, dann dreht sich das Seil weiter

08.02.12 - Bad Salzschlirf

Skipping hearts: Schwingende Seile und springende Herzen machen Spaß

Seilhüpfen macht Spaß – man muss nur an das traditionelle Spiel erinnert werden. Die Klasse 4 der Bonifatius-Schule in Bad Salzschlirf hatte jetzt im Rahmen eines Workshops dazu ausreichend Gelegenheit. Die Deutsche Herzstiftung bietet in den Schulen als Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ an, die darin ausgebildete Trainerin Karen Amerschläger zeigte den Bad Salzschlirfer Mädchen und Jungen dabei in der Turnhalle 15 verschiedene Sprünge mit dem flotten Seil. Zum Abschluss des Basis-Kurses konnten die anderen Schüler und Eltern zusehen und auch selbst einmal probieren.

Die Viertklässler sind begeistert. Zwar haben einige ein Springseil zuhause, aber die schwierigeren Figuren waren ihnen noch unbekannt und reizten zum Nachahmen. Und mit dreien oder vieren gleichzeitig oder reihenweise zu hüpfen, entpuppte sich als durchaus schwierige Variante. Diese sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten, wie Ausdauer und Koordination.

Damit hat die Deutsche Herzstiftung bei den Bad Salzschlirfer Kindern ihr Ziel erreicht: die Schüler werden zu mehr Bewegung motiviert, und auch so manche Mutter will das Springseil zuhause wieder einmal anpacken. Denn Karen Amerschläger erläutert: „Eine Viertel Stunde Seilhüpfen bringt den Körper so in Schwung wie eine Stunde Jogging“.

Karen Amerschläger ist mit dem Workshop in der Region unterwegs. Die Deutsche Herzstiftung bietet das Programm bundesweit an. Bisher haben etwa 100 000 Kinder teilgenommen. Wenn die Kinder und die Schule es wünschen, kann sich ein Aufbau-Training anschließen und sogar ein Schulwettkampf durchgeführt werden.

Schulleiterin Nina-Camilla Wagner dankte Karen Amerschläger für den fitten Vormittag. Sie informierte Kinder und Eltern, was es mit dem Vorsorgeprogramm auf sich hat. Und die Kinder lernten nebenbei noch ein paar englische Begriffe, denn das „rope skipping“, das Seilhüpfen, ist laut Karen Amerschläger von Amerika als Trendsportart zu uns herübergekommen. „Skipping hearts“ übersetzten die Kinder dann auch richtig mit „Springende Herzen“. Karen Amerschläger, die als Diplom Ökothrophologin auch Menschen nach Herzinfarkt betreut, freut sich, mit dem Seilspring-Programm aktiv in der Prävention arbeiten zu können.

Wie Schulleiterin Wagner mitteilte, ist auch die dritte Schulklasse der Bonifatiusschule für das Projekt angemeldet. Jetzt warten die Schüler auf ihren Termin für das zweistündige Basistraining mit dem „rope skipping“. +++


Die Viertklässler zeigen die eingeübten Sprung-Variationen

Auch die Mutti darf probieren


Schulleiterin Wagner und Lehrerin Annett Schulte können es noch

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