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16.03.12 - Hanau

OB Kaminsky ehrt 273 Sportlerinnen und Sportler: Hoher Stellenwert herausstellen

273 Aktive hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei der Sportlerehrung für ihre 2011 erzielten Erfolge beglückwünscht. Besonderes Augenmerk richtete er auf vier Persönlichkeiten, die sich außerordentliche Verdienste um den Sport oder dessen Förderung erworben haben. Kaminsky nutzte die Gelegenheit, um den hohen Stellenwert des Sports als Teil der Daseinsvorsorge in der Brüder-Grimm-Stadt herauszustellen, Helge Farr, Helmut Bohländer, Heinz Blum und Erich Staroste - das sind die vier 60- bis 82-Jährigen, die der OB besonders ehrte.

Staroste ist seit Gründung des Motorboot-Clubs Delphin Klein-Auheim im Jahr 1958 Mitglied dieses Vereins und arbeitete 32 Jahre lang ununterbrochen im Vorstand mit. Blum bekleidete fast 50 Jahre lang beim 1. Hanauer Fußball-Club 1893 Positionen an der Vereinsspitze, er ist derzeit bereits zum vierten Mal Vorsitzender. Der Ehrenvorsitzende ist seit 70 Jahren Mitglied der 93er. Unter der Regie von Bohländer entwickelte sich der Turn- und Fechtclub 1884 Steinheim binnen gut 40 Jahren von einem Turnverein zu einem angesehenen Zwölf-Sparten-Verein mit inzwischen 650 Mitgliedern. Farr diente dem TSV 1860 Hanau 17 Jahre lang als Vorsitzender oder Vize. Allen Vieren wurden im Laufe der Jahre auch zahlreiche Ehrungen ihrer Fachsportverbände zuteil.

Oberbürgermeister Kaminsky stellte in seiner Rede heraus, dass ein gutes und umfangreiches Bewegungsangebot vom Breiten- bis zum Spitzensport im interkommunalen Wettbewerb ein bedeutender Standortfaktor für Hanau sei. In Hanau ist mehr als ein Viertel der Einwohner, nämlich 24.000 Menschen, in 84 dem Landessportbund angehörenden Vereinen organisiert. Mindestens die Hälfte der Hanauerinnen und Hanauer gilt als sportlich aktiv. Solche Zahlen sind in Kaminskys Augen "beachtlich".

Vorzeigen könne Hanau auch das bestehende Angebot an 24städtischen Sporthallen, zwei Schwimmbädern und elf Sportanlagen, hinzu kommen zehn vereinseigene Hallen und vier vereinseigene Sportanlagen. Inklusive Mieten und Betriebskosten gibt das Rathaus jährlich mehr als acht Millionen Euro für den Sport aus. Um trotz steigender Kosten, vor allem für Energie, die Sportförderung nicht zu kürzen, seien gemeinsam mit der Sportkommission neue Standards für die Raumtemperaturen in den Sporthallen festgelegt worden.

Für die energetische Sanierung eigener Sporthallen habe die Stadt von 2006 bis 2011 bereits 3,6 Millionen Euro ausgegeben. Weitere vier Millionen Euro sind Kaminsky zufolge für die nächsten Jahre geplant. Aus alledem schloss der Oberbürgermeister: "Wir sind in Hanau bei der Sportförderung gut aufgestellt. Die Erfolge unserer Sportlerinnen und Sportler belegen, dass wir an der richtigen Stelle investieren." +++

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