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Anstoß durch Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und Landrat Thomas Habermann zur Diözesan-Fußball-Meisterschaft am Samstag in Bad Königshofen. Aus der gesamten Diözese Würzburg waren die Ministranten gekommen. Unter den Gästen auch Dekan Dr. Andreas Krefft, Dekanatsjugendseelsorger Thorsten Kapperer und Dirk Rudolph vom Referat für Ministrantenarbeit der Diözese Würzburg. - Fotos: Friedrich
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Einlagen der Mädchengruppen lockerten am Nachmittag die Veranstaltung beim Ministranten Fußballturnier in der Dreifachturnhalle von Bad Königshofen auf.
19.03.12 - Bad Königshofen
Ministranten Waldberg verteidigten Titel erfolgreich - Fan Papst Benedikt ?
Mit einem 6:0 Sieg über die Ministranten aus Rottenberg gewannen die "Walddörfer-Minis" beim Ministrantenturnier auf Diözesanebene am Samstag in Bad Königshofen den Sieg und vertreten in ihrer Altersgruppe AG I (bis 14 Jahre) das Bistum Würzburg bei der Bayerischen Fußball-Meisterschaft im Erzbistum München/Freising. In der Altersgruppe AG II holten sich die Alzenauer mit einem O:1 über die Minis aus Sulzbach den Sieg und sind ebenfalls in München dabei. Dazu gratulierten Bürgermeister Thomas Helbling, Pfarrer Karl Feser und Dekanatsjugendseelsorger Thorsten Kapperer ebenso wie Dirk Rudoph von der Kirchlichen Jugendarbeit, Referat für Ministrantenarbeit und liturgische Bildung der Diözese Würzburg.
Kurz nach 9.30 Uhr nahm Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand den obligatorischen Anstoß vor, wobei sich als erstes die Minis aus Grombühl und die Walddörfer in der Altersgruppe AG I gegenüber standen. Zuvor hatte der Generalvikar in seiner Begrüßung an seinen Besuch in Rom in der vergangenen Woche erinnert. Dort traf er auch Papst Benedikt XVI. Der wollte sich über die Diözese Würzburg informieren und das Neueste erfahren. Hillenbrand berichtete unter anderem vom Fußball-Ministrantenturnier der Diözese in Bad Königshofen und meinte: "Unsere Ministranten machen nicht nur einen hervorragenden Altardienst, sondern sind auch begeisterte, Super-Fußballspieler." Auf diese Aussage hin lächelte der Papst und, so Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand am Samstag bei der Eröffnung: "Dieses Lächeln des Papstes gebe ich als Gruß an Euch alle weiter."
Zuvor hatte Landrat Thomas Habermann die Ministranten aus der Diözese Würzburg begrüßt und gemeint, daß das Fußballspiel eine wunderbare Sache ist. Er verwies auf die Fußballmannschaften aus Brasilien, die vor dem Spielbeginn ein Kreuzzeichen machen. Das sage: "An Gottes Segen ist alles gelegen!". Das dürfe man nicht vergessen, auch nicht in der Freizeit. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand dankte dann den Bad Königshofener Ministranten und dem Vorbereitungsteam für die Ausrichtung und Durchführung des Turniers. Besonderer Dank galt den Damen, die einen Kuchen gebacken haben. Schon von daher sei das Spiel auf Diözesanebene eine wunderbare Sache.
Auf das fröhliche Lachen von Papst Benedikt eingehend, sagte der Generalvikar, daß am Ende des Turniers alle lachen sollen, auch die Verlierer. Er nannte als Geschenk für die Teilnehmer eine kleine Osterkerze, die es am Ende der Veranstaltung gab. "Ein vorösterliches Zeichen für Euch alle!" Neben dem Generalvikar und Landrat Thomas Habermann war aber auch Dekan Dr. Andreas Krefft gekommen, um zumindest die ersten Spielminuten mit zu verfolgen. Die Spiele selbst waren dann äußerst spannend und zogen sich bis weit nach 17 Uhr hin. Im Halbfinale standen sich dann in der Altersgruppe I die Minis der Walddörfer und Schönderling (3:1 nach Elfmeterschießen), Rottenberg und Alzenau (4:2) in der Altersgruppe II Sulzbach-Mühlbach (4:3) und Alzenau-Sendelbach (4:3) gegenüber. Beim Spiel um den dritten Platz gewann Alzenau gegen Schönderling mit 4:3 Toren, Sendelbach gegen Mühlbach mit 1:2. Im Finale standen sich dann in der Altersgruppe I die Minis der Walddörfer und die von Rottenberg gegenüber. Hier schossen die Walddörfer Minis sechs Tore, die Rottenberger gingen leer aus. In der Altersgruppe II gewann Alzenau mit 1:0 gegen die Ministranten aus Sulzbach. Ganz klar, daß sich Dekanatsjugendseelsorger Thorsten Kapperer über den Sieg seiner Waldberger Minis besonders freute, denn nun sind sie zum zweiten Mal bei der Bayerischen in München. "Vor einem Jahr wurden sie Vizemeister, vielleicht klappts ja diesmal mit dem Sieg," meinte der Dekanatsjugendseelsorger
Bürgermeister Thomas Helbling überreichte dann die Pokale an die Sieger und dankte zunächst den Verantwortlichen, daß das Spiel in Bad Königshofen stattfand. Schon am Morgen habe er den großen Zulauf bemerkt, als die Busse und Autos aus der ganzen Diözese anreisten. "Hier war jede Menge los!" Der Bürgermeister, der die letzte halbe Stunde der Spiele noch miterlebte meinte aber auch: "Von Barmherzigkeit im Spiel konnte man nicht reden." Den Siegern wünschte er viel Erfolg in München. Dirk Rudolph dankte der Stadt und dem Landkreis Rhön-Grabfeld für die kostenlose Überlassung der Dreifachturnhalle und dankte auch den Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke, die im Hintergrund entsprechend vorgesorgt hatten. Veranstalter war das Ministrantenreferat des Bistums Würzburg in Zusammenarbeit mit der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke und er Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Rhön-Grabfeld.(hf) +++
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Die Siegermannschaften (links) die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Walddörfer der Altersgruppe bis 14 Jahre und rechts die Sieger aus Alzenau in der Altersgruppe der ab 15 Jährigen. Beide Mannschaften vertreten nun die Diözese Würzburg am kommenden Samstag in München bei der Bayerischen Fußball Meisterschaft der Ministranten.
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Sie freuten sich ganz besonders: Die Alzenauer, die den Sieg auf ihre Weise feierten.