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24.03.12 - HANDBALL

DHB-Länderpokal mit Gast DHB-Manager Heiner Brand - tolle Teamleistungen

ROTENBURG. Acht zum Teil hochklassige Partien bildeten den Auftakt zum diesjährigen DHB-Länderpokal der männlichen Jahrgänge 1995 und jünger. Die Handball-Bundestrainer angefangen von Martin Heuberger und Christian „Blacky“ Schwarzer über Klaus-Dieter Petersen bis hin zum DHB-Manager Heiner Brand waren nach Rotenburg gereist, um sich die Spiele und insbesondere einzelne Spieler näher anzusehen. Sie wurden nicht enttäuscht und sahen erstaunliche Teamleistungen sowie auch individuelle Schmankerl einiger Akteure.

Im Auftaktmatch der Staffel 2 siegte Hessen als gastgebender Landesverband gegen Sachsen-Anhalt mit 19:15. Im Duell der bis dahin siegreichen Teams zwischen dem HV Mittelrhein und dem Landesverband Hessen konnte Hessen nicht an die guten Leistungen der ersten Partie anknüpfen und wurde bereits in den ersten Minuten nahezu überrollt. Einem 1:6 Rückstand lief das Team ständig hinterher und fand kein Mittel gegen den Angriffswirbel des Teams Mittelrhein, das die Führung vor der Pause sogar auf 2:11 ausdehnen konnte. Zur Pause führte Mittelrhein mit 18:7, ließ aber in der zweiten Hälfte deutlich nach, so dass Hessen bis auf 28:21 aufschließen konnte. Hessen muss im letzten Vorrundenspiel die Auswahl Südbadens deutlich bezwingen, um noch eine Chance auf das Erreichen des Halbfinals zu haben. Sachsen-Anhalt steigerte sich in der zweiten Partie deutlich und führte zur Halbzeit gegen Südbaden mit 13:7. Das Endergebnis fiel sogar mit 30:16 noch deutlicher aus. Sachsen-Anhalt wahrte mit dem hohen Erfolg die Chance das Halbfinale noch zu erreichen, muss dafür aber im letzten Vorrundenspiel die Auswahl Mittelrheins bezwingen.

In der Staffel 1 erwischte der Bayrische Landesverband einen erfolgreichen Start und dominierte das Team aus Niederrhein mit 28:17. Wesentlich knapper verliefen die restlichen drei Partien des Tages. Zwischen Württemberg und Berlin wechselte die Führung ständig. Mit etwas Glück gewann der Landesverband Berlin mit 23:21 gegen Württemberg. Ebenso spannend machten es die Berliner in der Partie gegen Niederrhein. Hier entschied nur ein Tor zugunsten der Hauptstädter, die mit 22:21 die Oberhand behielten und damit den Einzug ins Halbfinale so gut wie perfekt machten. Auch zwischen Bayern und Württemberg entschied am Ende nur ein Tor die Partie. Die etwas glücklichen Sieger war der LV Württemberg, der mit dem 23:22 über den Bayrischen Landesverband die Chance auf den Einzug in das Halbfinale wahrte. Wer sich für das Halbfinale durchsetzen wird, ist in der Staffel 1 mehr als offen. Durch die knappen Ergebnisse haben sowohl Bayern als auch Württemberg noch alle Chancen. Beste Aussichten hat mit bereits zwei Siegen der Landesverband aus Berlin.

Ergebnisse Staffel 1:

HV Niederrhein – Bayerischer HV 17:28

HV Württemberg – HV Berlin 21:23

HV Berlin – HV Niederrhein 22:21

Bayrischer HV – HV Württemberg 22:23

Ergebnisse Staffel 2:

Hessischer HV – HV Sachsen-Anhalt 19:15

Südbadischer HV –HV Mittelrhein 24:30

HV Mittelrhein – Hessischer HV 28:21

HV Sachsen-Anhalt – Südbadischer HV 30: 16 +++


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