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20.05.12 - Bad Neustadt
Sport- und Gesundheitstag der Karl-Ludwig-von-Guttenberg-Grundschule
Die Karl-Ludwig-von-Guttenberg-Grundschule auf dem Schulberg in Bad Neustadt hatte zum Sport- und Gesundheitstag eingeladen, bei dem alle rund 200 Schüler sich jeweils für zwei Workshops nach eigener Wahl und Neigung entscheiden konnten. Intention war, den Schülern eine Reihe von Sportmöglichkeiten vorzustellen und sie auch gleich unter professioneller Anleitung trainieren zu lassen. Organisiert wurde der Tag von den Grundschul-Lehrerinnen Susi Langer und Katrin Lierheimer. Zuvor waren sie vom Verein „Kinder von der Straße e. V.“ angeschrieben worden, der ihnen professionelle Fußballtrainer von der Fußballschule Aalen anbot, um dem Nachwuchs diese Sportart von Grund auf vertraut zu machen, was natürlich mit Freuden angenommen wurde. An diesem Sporttag standen der Grundschule neben dem Sportplatz auch die Turnhallen der benachbarten Schulen inklusive der großen Dreifachturnhalle zur Verfügung, so dass sich die Schüler nach Herzenslust sportlich betätigen konnten. Egal ob Hip Hop, Handball oder Gojukido (eine Kampfsportart), ob Tischtennis, Badminton oder Zirkuskunststücke, Turnen, Ballett und mehr, die Kinder waren durchweg begeistert bei der Sache. Auch der angebotene Erste-Hilfe-Kurs vom Roten Kreuz wurde gut angenommen.
Und weil so viel sportliche Betätigung auch Hunger macht, hatten diverse Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte gesunde und vitaminreiche Leckereien zur Stärkung gesponsert. Verschiedene Müslisorten, in appetitlich geschnittene Happen aus Tomaten, Möhren und Gurken sowie Obststückchen von Bananen, Äpfeln und leckeren Erdbeeren gingen buchstäblich weg wie warme Semmeln. Ratzfatz wurde das umfangreiche Buffet geplündert und weiter ging‘s. Kein Zwang, kein Muss oder Druck - einfach ausprobieren was Spaß macht: für diesen Schultag der etwas anderen Art konnten sich offenkundig alle Schüler begeistern. „Je mehr Sportarten die Kinder kennenlernen, desto besser können sie sich entscheiden, was ihnen Spaß machen“, waren sich die Lehrerinnen einig. Der Spaßfaktor an körperlicher Bewegung dürfe nicht zu kurz kommen, denn wer etwas nicht gerne und aus freien Stücken mache, der weder es früher oder später von selbst wieder lassen, so die nicht von der Hand zu weisende Erfahrung der Pädagoginnen. Und das wäre doch ewig schade, unterstrich Langer. Für welche Sportart sich der Nachwuchs im Einzelnen letztlich entscheide, spiele dabei eine recht untergeordnete Rolle. „Hauptsache, die Kinder bewegen sich“, so die Intention des angebotenen Sporttages, der sicherlich eine Fortsetzung finden und in die Reihe der guten Traditionen der Grundschule aufgenommen werden soll. Unter dem Stichwort „Nachhaltigkeit“ erinnert Susi Langer daran, dass so manche erst einmal liebgewordene Sportart bis ins Erwachsenleben hinein gepflegt und das sportliche Hobby sich nicht selten auf kommende Generationen auswirke. Der Sporttag sollte ausdrücklich keine Konkurrenz zum Sportfest bilden sondern eher eine zusätzliche Bereicherung. „Selbstverständlich wird es auch künftig noch Bundesjugendspiele geben und unsere Grundschule auch daran teilnehmen“, versicherten die Organisatorinnen. Unterstützung fand der Sporttag von professionellen Trainern und Eltern aus der Schulfamilie.(ger) +++