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10.06.12 - Herbstein

Wanderverein Herbstein betreute Rhönclub Zweigverein Kleinsassen

„Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Getreu diesem Motto verlegte der Rhönclub Zweigverein Kleinsassen seine alljährliche Vier-Tage-Wanderung in den Vogelsberg. Nachdem sie fast alle Deutschen Mittelgebirgsregionen „erwandert“ hatten, entschloss man sich jetzt einmal die unmittelbare Nachbarschaft zu erkunden. Quartier bezog die zwanzigköpfige Gruppe im Ristorante Hotel Herbstein. Durch Vermittlung der Kurbetriebsgesellschaft hatte die Gruppe mit Erich Brosch, dem Vorsitzenden des Wandervereins Kontakt aufgenommen, der sich spontan bereit erklärte die Gruppe zu betreuen. Am ersten Tag nahmen die Wanderer zunächst an der Fronleichnamsprozession in Herbstein teil. Danach starteten sie zu einem Rundgang um die Schalksbachteiche der an der Herbsteiner Freilichtbühne beim Konzert des Musikvereins endete. Eine größere Tour hatte Erich Brosch dann für den Freitag ausgesucht.

Über das Heidegrab und durch den Brühloser Grund ging es zum Jagdhaus im Böckels. Hier war vom Wanderverein unter Mithilfe des Partnerschaftsvereins Herbstein eine Raststation aufgebaut worden und die Wanderer wurden mit Vogelsberger Wurstspezialitäten und Getränken versorgt. Gut gestärkt ging es über Schadges, Rixfeld, am Galgen vorbei wieder nach Herbstein zurück. Die Wanderstrecke betrug insgesamt 16 Kilometer. Der Hoherodskopf und seine Umgebung standen am nächsten Tag auf dem Programm. Hier hatten die Gäste aus der Rhön die Wahl zwischen einer kleineren und größeren Tour. Ziele dabei waren der Taufstein mit dem Bismarckturm, die Forellenteiche und die Niddaquelle. Die An- und Abfahrt erfolgte jeweils mit dem Vulkan-Express. Erstaunt waren die Rhöner dabei über den sehr günstigen Gruppenpreis. Abreisetag war dann nach dem Frühstück und einem kleinen Stadtrundgang am Sonntagmittag. Bei einem Besuch in der „Vulkan-Therme“ reichte die Zeit während des viertägigen Aufenthaltes leider nur zum Kaffeetrinken, aber „..das Baden können wir noch nachholen“, meinte eine Teilnehmerin. Überrascht waren die Wanderer von der schönen Landschaft in ihrem Nachbarschaftsmittelgebirge. Sie sei zwar völlig anders, wie in der Rhön, habe aber auch ihre besonderen Reize. Besonders angetan waren sie von den blühenden Wiesen und natürlich von der guten Betreuung durch den Vorsitzenden des örtlichen Wandervereins Erich Brosch. (gr)+++

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