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2.500 Zuschauer im Innenhof der Handelsschule Hermann... - Fotos: Hendrik Urbin

18.06.12 - FULDA

"Nerven-Krimi!" 3 Spiele, 3 Siege, 5 Tore - Tausende außer sich vor Freude

Drei Spiele, drei Siege - "Jogis Jungs" haben den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Im EM-Spiel gegen Dänemark (Gruppe B) hat die deutsche Nationalmannschaft am Sonntagabend 2:1 in Lemberg gesiegt. Es war eine Zitterpartie und nervenaufreibende 90 Minuten. Deutschlandweit- überall Fanmeilen, Public Viewing, volle Kneipen und Biergärten. Millionen von Menschen verfolgten den "Krimi" an den Fernsehern. Und auch in der Fuldaer Innenstadt gab es wieder das begehrte "Rudelgucken". Tausende Fans waren auf den Beinen - etwa im Innenhof des Bildungsunternehmens Dr. Jordan, dem  Musumshof  oder  im "Bermudadreieck". Die Bilanz der Polizei kurz nach Mitternacht gegenüber "osthessen-news": "alles absolut ruhig und ohne Zwischenfälle". 

Der Matchwinner des Abends: Lars Bender (23, Bayer 04 Leverkusen) - eigentlich eine "Aushilfe" in der Abwehr der DFB-Elf. In der 80. Minute setzt er zu einem 100 Meter-Sprint an und schießt Deutschland zum 2:1 (1:1)-Sieg - und damit ins Viertelfinale. Im Fernseh-Interview im "Ersten" sagte Bender später: „Ein absoluter Freudentag für mich. Ich werde noch lange an den Tag zurückdenken. In dieser Mannschaft steckt ein positiver Geist.“ Zu seinem Tor erklärte der Siegschütze weiter: „Vorm Tor musste ich durchziehen, hatte den freien Raum gesehen. Wenn man so frei ist, überlegt man nicht lange, sondern haut ihn einfach rein.“

Dann, nach dem Abpiff, Ausnahmezustand in Fußball-Deutschland und natürlich auch in Fulda. Allein aus dem Hof der Handelsschule Herrmann strömten etwa 2.700 Menschen. Jubelschreie, Tröten, Hupen und Auto-Corso durch die Stadt - das zeigte sogar den Nicht-Fußball-Guckern, wer gewonnen hat. Und soweit das Auge reichte: wehende Deutschland-Fahnen. Die meisten Fans pilgerten nach dem Spiel ins "Bermuda-Dreieck" und feierten dort unter anderem in der "Altstadt", der Windmühle und dem Schöppchen.

Fast 100 Fußballbegeisterte beteiligten sich am Auto-Corso. Den ganzen Abend über war die Polizeipräsenz in der Innenstadt groß. Wolfgang Bommer, Chef der Polizeistation Fulda, machte sich ein Bild vor Ort. Sein Fazit: positiv. Eingreifen mussten die Beamten nicht.  Während des Corsos verhinderte die Polizei, dass es in der Innenstadt zu größeren Verkehrsbehinderungen kam. Noch vor Mitternacht lief alles wieder in normalen Bahnen. (Christian P. Stadtfeld). +++





1:0 für Deutschland...


.. und die Menge war...

... nicht mehr zu halten...












Mittendrin: der Chef der Polizeistation Fulda Wolfgang Bommer (re.) ...


Etwa 700 Zuschauer im Museumshof...


Auch im Bermudadreieck etwa vor dem Schöppchen...


...oder vor dem Goldenen Rad verfolgten viele Menschen das Fussballspiel.

Auch viel los war vor der Partykneipe "Altstadt"



Das zweite Tor für Deutschland.


"Public Viewing" am Doll vor der Sonne













Der Sieg war perfekt, ...


... grenzenloser Jubel nach dem Schlusspfiff.














Nach dem Spiel "Autokorso durch die Innenstadt"










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