Archiv

29.06.12 - Schotten

Mehr Sicherheit an der Sprunganlage - Dino AGOSTINI neu im Bademeisterteam

Badegäste, die seit dem diesjährigen Saison­beginn das Schottener Freibad besuchten, fragten sich mitunter, warum wohl die Sprunganlage mit dem Ein- und dem Drei-Meter-Brett gesperrt waren. Sicherheitsgründe war die Antwort. Der zuständige TÜV, der die Anlagen regelmäßig überprüft, hatte fest­gestellt, dass der Bereich unterhalb der Sprunganlage keinen Fallschutz aufweist. Weiterhin wurde bemängelt, dass die Querstreben am seitlichen Geländer des Drei-Meter-Brettes quer und nicht, wie es die neu­esten Vorschriften fordern, senkrecht angeordnet sind. Was beim Bau des Bades noch Standard war, stellt mittlerweile einen Mangel dar. Kinder, so die Begründung des TÜV-Prüfers, könnten auf die Idee kommen, die Querstreben wie eine Leiter zu benutzen, um daran hochzusteigen und sich angesichts der Höhe der Anlage dabei in Gefahr bringen.

Die Freibadverwaltung handelte prompt, brachte die erforder­lichen Mittel im aktuellen Haushalt ein und wollte gleich nach dessen Verabschiedung und Genehmigung loslegen. Doch das Wetter spielte nicht mit. Zwar konnte das Sprungturmgeländer klettersicher verkleidet werden, aber für die Verlegung des Fall­schutzbodens war über mehrere Tage hinweg absolut trockenes Wetter die Voraussetzung. Die Vorarbeiten durch den Bauhof waren längst abgeschlossen, aber der Fallschutz, eine schaumartige, flüssig „einzugießende“ Masse, konnte nicht eingebracht werden. Erst beim zweiten Versuch gelang der Spezialfirma das Vorhaben, so dass das langwierige Sanierungsprojekt vor einigen Tagen abgeschlossen werden konnte. Die Sprunganlage, jetzt sicherer denn je, steht nun wieder zur Benutzung bereit.

Ein Opfer behördlicher Vorschriften wurde das ehemalige Kin­derplanschbecken, welches seit der Modernisierung des Bades in den neunziger Jahren als Kneipp-Becken „umgenutzt“ worden war. Der Wasserzulauf hing allerdings nicht an der Umwälz- und Chloranlage, sondern wurde durch Frischwasser gespeist, was wegen der nicht ausreichenden Durchströmung seitens des Gesundheitsamtes moniert wurde. Der vorschriftskonforme Anschluss an die bestehende Auf­bereitungsanlage für die beiden großen Becken und das derzeitige Planschbecken hätte einen unverhältnismäßig hohen baulichen und finanziellen Aufwand bedeutet. So blieb das Kneipp-Becken zunächst für zwei Jahre gesperrt und wurde jetzt durch eine erweiterte Sitz- und Liegefläche ersetzt.

Gesetzliche Vorgaben waren es auch, die angesichts der langen Freibadöffnungszeiten eine zahlenmäßige Erwei­terung des Freibadpersonals erforderlich machten, um ein befürchtetes, so genanntes „Orga­nisationsverschulden“ der Stadt als Badbetreiberin auszuschließen. Zuletzt bediente man sich noch hilfsweise einer Arbeitskraft der Bäderbetriebsgesellschaft Fulda, die aber dann eine anderweitige Anstellung fand. Und seit Beginn der laufenden Badesaison steht der Fachange­stellte für Bäderbetriebe, Dino Agostini, neben Karl-Otto Weitz und Hans-Jürgen Becker als weiterer „Bademeister“ zur Ver­fügung. Alle drei Beschäftigten werden sowohl im Freibad als auch im städtischen Bauhof eingesetzt. Als zusätzlich zu den Fachkräften verfügbare Beckenaufsichten haben noch Sonja Hau und Michael Ulm die entsprechenden Prüfungen für Rettungsschwimmer abgelegt. Somit ist das Freibad Schotten auch für hochsommerliche Spitzenbesuchszeiten gut gerüstet. +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön