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Nach dem Gewinn der Goldmedaille im Classic-Rennen möchte Manuela Stöberl auch im Sprint vorne mitmischen - Fotos: David Piaskowski & Kaspar Zoth & Josef Baumann

01.07.12 - KANUSPORT (1)

Wettkampffreier Tag für Nationalteam - Videoanalyse für weitere Titel

Nachdem sie den „Masters-Cup“ dominierten und sich drei Weltmeister-Titel sicherten, stand für das Kanu-Nationalteam am Freitag ein wettkampffreier Tag auf dem Programm, den die Sportler auch zur Regenration nutzten – physiotherapeutische Behandlungen und Entspannung standen auf der Tagesordnung, bevor es am Samstag mit den Vorläufen über die Sprintdistanz wieder ernst wurde.

Bei den letztjährigen Weltmeistern von Augsburg, dem Canadier-Zweier Johannes Baumann und Lars Walter, lief das Training noch nicht optimal, dennoch ist das Fuldaer Duo zuversichtlich. „Wir waren heute beim Training wegen der vorangegangen Wettkämpfe sehr müde. Das hat man gemerkt, das Boot lief nicht immer so wie wir es wollten, uns hat es an der Kraft gefehlt.“, erklärt Baumann das Training. Und Walter ergänzt: „Morgen (Samstag) sollte es bei den Vorläufen aber besser laufen, wenn wir dann ausgeruht an den Start gehen.“

Bei den Samstag ausgetragenen Vorläufen qualifizierten sich nach der Addition zweier Sprintläufe die schnellsten zehn Boote (C2), bzw. zwölf (C1 und Damen K1) und 15 Boote (K1 Herren) für das Finale am Sonntag. Bundestrainer Gregor Simon erwartet von seinen Schützlingen, dass sich alle Boote für das Finale qualifizieren werden. "Das Ziel ist es, dass sich die drei DKV- Boote bei den C2, sowie die jeweils vier Boote in den Kategorien Damen K1, C1 und Herren K1 für das Finale qualifizieren."Hier hoffen auch Baumann-Walter vertreten zu sein.

„Die Konkurrenz ist so dicht beieinander, dass wir uns nicht ausruhen können und keineswegs sicher dabei sind. Wir werden Vollgas geben, aber hinsichtlich dem Weg noch nicht volles Risiko gehen, damit wir uns sicher für das Finale zu qualifizieren. Die Zeit ist uns heute egal.“ Ganz anders mit der Zeit sieht es am Sonntag aus. In nur einem Lauf wird dann der neue Weltmeister gekürt. Deshalb wird davon auszugehen sein, dass die Fahrer volles Risiko gehen werden, um sich den begehrten Titel zu sichern. Ob es abermals Gold für Deutschland gibt und ob Baumann-Walter ihren Titel verteidigen können bleibt wegen der starken Konkurrenz aus Frankreich abzuwarten. +++


Johannes Baumann und Lars Walter mit ihrer Mission "Titelverteidigung" im Sprint

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