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Start der Einzelläufer um 10 Uhr im Stadion... - Fotos: Hendrik Urbin

03.09.12 - FULDA

Rekordverdächtige 2.604 Läufer - das sind 102 mehr als im Vorjahr - gingen am Sonntag Vormittag beim 19. Fulda-(Halb)Marathon an den Start. Bei tollem Wetter hatten sich so viele Teilnehmer wie noch nie zum traditionellen Lauf durch Fulda gemeldet. Sieger bei den Männern, mit genau 1:10:59 Stunden war Niels Bubel aus Berlin-Zehlendorf. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Alexander Heun (SKG Gersfeld) mit 1:12:42 Std. und Dirk Malsach (Hünfelder SV + LT) mit 1:14:37. Schnellste Frau in diesem Feld war Katharina Purcz (Uni Leipzig) in 1:25:39 Std.  Beim Mini-Marathon waren schon ab 08:30 Uhr über 1.000 laufbegeisterte Jugendliche über 4,2 Kilometer gestartet. Der Sieger: Lorzen Rau. 

Eine Besonderheit des Fulda-Marathon: der Team-Wettbewerb. Insgesamt 36 Mannschaften mit mindestens zehn Läufern gingen auf den Rundkurs und mussten auch komplett ankommen. Das erforderte besonders von den Teams eine perfekte Mannschafsleistung, denn - wie immer - der Schwächste bestimmt in so einem Fall das Tempo.  Im Teamwettbewerb 2012 siegten (natürlich) die "Abonnements-Gewinner" der letzten Jahr, die Mannschaft des unterfränkischen TSV Ostheim/Rhön in der Zeit mit 1:26:09. Zweiter wurde die LG Wetter(P)auer mit 1:29:32 vor dem Drittplacierten, der LG Unterreichenbach in 1:35:58 Stunden.  

Übrigens: reine Frauenteams gab es nur zwei: die LLZ Rhön-Grabfeld kam auf den ersten Platz in 1:53:03 vor den Damen der TLV-LT Eichenzell in 2:00:31 Stunden.

Neu am heutigen Sonntag war auch das erstmalige Angebot von so genannten Vier-Staffeln über jeweils fünf Kilometer. Gewonnen hatte, wer die meisten Teams aufbringen konnte - und das war die evangelische Kreuzkirchen-Gemeinde in Fulda-Neuenberg mit sechs Teams. Dafür gab es sogar einen Spendenscheck über 500 Euro. Auf Platz 2 mit drei Teams folgte die Hermann-Lietz-Schule, während es fünf Drittplatzierte mit jeweils zwei Teams gab: TLV Eichenzell, TV Petersberg, RhönSprudel, Möbelstadt Sommerlad sowie Fulda aktuell Runners.

Und es gab noch zwei weiteren Premieren: erstmals wurde die ADH-Trophy des Allgemeinen Deuschen Hochschulsportverbandes ausgetragen. Neu hinzugekommen ist weiterhin der Deutschland-Cup, der mit der Sportinitiative "I run for life" (IRFL) der Deutschen Palliativstiftung veranstaltet wurde.

Das Stadion der Stadt Fulda erwies sich einmal mehr als hervorragenden Veranstaltungsort, wo alle notwendigen Dinge erledigt werden konnten. So gab es unterhaltsame Musik von der "Marathonband" Tinnitus und den Fulda-Highlanders, Dank Sponsoren waren ausreichend Getränke sowie Obst im Stadion und entlang der Strecke an Verpflegungspunkten vorhanden. 

Am Ende zeigten sich Organisator Matthias Schulte "rundum zufrieden", wie er gegenüber "osthessen-news" erklärte. Der Stadtkurs werde angenommen und gelobt, die Menschen entlang der Laufstrecke hätten zugenommen und der Halb-Marathon habe sich als wichtige Großsportveranstaltung in Fulda etabliert.

Auf die Frage, wann es denn vielleicht in Fulda wieder mal einen "richtigen" Marathon über die Gesamtstrecke geben, wurde ausweichend geantwortet: vielleicht in einigen Jahren, aber dann mussten wesentliche organisatorische Voraussetzungen geschaffen werden. Ein solcher Wettkampf dauere bis zu fünf Stunden - und solange müßte die Fuldaer Innenstadt "autofrei" gehalten werden. Das gebe dann Kollisionen mit dem "verkaufsoffenen Sonntag" - und der ziehe ja auch schon morgens viele Menschen in die Stadt, sagte Schulte.

Übrigens: Für die bewegten Bilder war OTV-Kameramann Sascha Poldrack vor Ort. Verpassen sie also nicht das Video zur Meldung. (ma).  +++


Der schnellste Halb-Marathonläufer Niels Bubel (Berlin) mit 1:10:59 Stunden

Zweitplatzierte Alexander Heun (Gersfeld) 1:12:42 STunden


Dirk Malsch aus Hünfeld - Drittplazierter und schnellster bei den Männer M40 mit 1:14:37 Stunden

Die schnellste Frau: Katharina Purcz (Leipzig) mit 1:25:39 Stunden


- Fotos: Martin Angelstein

Zieldurchlauf des Temas der TLV LT eichenzell "Genußläufer"


Der schnellste Halb-Marathonläufer Niels Bubel (Berlin) mit 1:10:59 Stunden

Dirk Malsch aus Hünfeld - Drittplazierter und schnellster bei den Männer M40 mit 1:14:37 Stunden


Notarzt zu Fuß...

...und das DRK auf vier Rädern


Viele Zuschauer feuerten die Läufer an.

Das THW sicherte ab...


...und eine Premiere: die neue A-Klasse mit dabei...

Für Erfrischungen war bestens gesorgt!



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